Django Asül Tuchel nach München, Pep nach Mainz

Django Asül, 01.02.2013 16:40 Uhr

Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert einmal wöchentlich das Geschehen beim FC Bayern. Diesmal: Die DFB-Elf als Frischhaltebecken des FC Bayern.

Was ist der Unterschied zwischen den Bayern und der Nationalmannschaft? Unwissende wurden von Jupp Heynckes aufgeklärt. Denn, so Jupp, er hätte Jogi Löw angerufen. Damit der Bundestrainer beim Test gegen Frankreich netterweise Mario Gomez einsetzen möge. Damit der Klassestürmer auch wieder mal Fußball spielen darf. Und, so Jupp weiter, er begrüße es, wenn seine Bankleute in der DFB-Elf zum Einsatz kommen.

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So sieht also die neue deutsche Fußballrealität aus: Die Nationalmannschaft ist das Frischhaltebecken des FC Bayern. Wer beim Rekordmeister nicht dran kommt, ist dennoch ein Gewinn für die Landesauswahl. Und weil es so rund läuft, könne sich Heynckes sogar vorstellen, dass Mainz-Coach Tuchel irgendwann den FC Bayern trainiert.

Streng genommen hätte er auch sagen können: Der Tuchel kann als Bayern-Trainer gleich auch die DFB-Elf trainieren, damit er dann auch seine Bayern-Ersatzspieler mal spielen sieht. Heynckes lässt sich also allerhand einfallen, damit so etwas wie Normalität einkehrt an der Säbener Straße nach dem Pep-Hype. Und um die Sache abzurunden: Guardiola wäre sicher einer, der Mainz trainieren kann. Falls Tuchel eher nach München will.

 

 
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