Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert einmal wöchentlich das Geschehen beim FC Bayern. Diesmal: Warum ein Schäferhund in den Aufsichtsrat gehört.

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Bayern-Coach Heynckes hat viele Spieler besser gemacht. Manch einer hat jetzt die richtige Position gefunden. Manch einer die richtige Einstellung. Manch einer die verloren gegangene Freude am Spiel. Da wäre es doch fahrlässig, wenn man so einen Mann ziehen lässt am Ende dieser Saison. Zumal Jupp als 45er Jahrgang einen fitteren Eindruck macht als die meisten 46er.

Man muss sich auch gar keinen Pseudo-Posten à la Berater ausdenken für ihn. Denn er hat ja seine neue Profession längst kreiert: Bessermacher! Wenn Pep Guardiola anrückt, ist dessen Aufgabe klar: Er soll der Mannschaft beibringen, noch effektiver Fußball zu spielen. Da kann sich Pep nicht auch noch um die Einzelspieler kümmern.

Daher sollten Hoeneß und Rummenigge schleunigst das Gespräch mit Jupps Hund suchen. Früher, zu Jupps Zeiten bei Gladbach oder Schalke, war der Schäferhund noch nicht der Berater des Trainers. Doch im Prinzip bewirkt der Hund bei Jupp das Gleiche wie jener bei Kroos oder Ribéry. Der FC Bayern sollte daher sofort vollendete Tatsachen schaffen. Dieser Hund gehört auf alle Fälle schon mal in den Aufsichtsrat. Und falls Jupp irgendwann in zehn Jahren aufhört, kann sein Hund seine Nachfolge antreten.

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