Django Asül, Komiker und Kabarettist, kommentiert einmal wöchentlich das Geschehen beim FC Bayern. Diesmal: Django über die Rücksicht auf Trainer Heynckes.

Anzeige

Der Mandzukic ist schon ein Hund. Und das ist selbstverständlich als höchstes bayrisches Kompliment gemeint. Da stellt sich der Torgarant einfach mal so hin und sagt, dass er sich durchaus gerne auch mal auf die Bank setzt. Das meint der auch so! Also nicht, dass da wer jetzt eine Ironie à la Thomas Müller erwartet. Da war weder Augenzwinkern noch sonstiges Zucken dabei. Wer noch einen Beweis brauchte, in dem Stürmer einen mannschaftsdienlichen Kameraden zu sehen, hat es jetzt sozusagen definitiv.

Dieser Mario sorgt also dafür, dass der andere Mario (namentlich Gomez) keinen Frust schiebt oder gar Neidgefühle hegt. Wobei Mandzukic seine selbstlose Haltung selber konterkariert. Solange er am laufenden Band Tore schießt, macht er sich quasi unauswechselbar. Es würde ja wie eine Strafe für die vielen Tore aussehen. Die Konstellation ist also für den Trainer denkbar schwierig. Aus Rücksicht auf Heynckes könnte Mandzukic mal nicht treffen. Dann könnte Jupp Gomez bringen. Der müsste dann allerdings schon ein, zwei Tore machen. Aber da Gomez bestätigt hat, wie prima es beim FC Bayern sei, darf man sicher sein:

Er wird treffen. Denn prima ist es bei den Bayern nur, wenn man trifft.