Die zukünftige E-Mobilität mit Stern IAA-Studien Mercedes EQA und GLC F-Cell

Zukunftsmusik: Die Mercedes-Studie EQA setzt auf eine klare und puristische Formensprache. Foto: Daimler
Ein Premium-Kompakter mit Elektroantrieb und ein SUV mit Brennstoffzellentechnik und Plug-in-Hybrid - auf der IAA zeigt Mercedes spannende Wege in die Zukunft.
 

Frankfurt - Beim EQA, der die mögliche Formensprache eines künftigen Kompaktstromers mit Stern andeuten soll, sorgen Lithium-Ionen-Akkus mit einer Kapazität von rund 60 kWh für eine Reichweite von etwa 400 Kilometern, die Systemleistung beziffert Mercedes auf über 200 kW/272 PS. Der permanente Allradantrieb soll für hohe Fahrdynamik sorgen, die Fahrprogramme "Sport" und "Sport Plus" mit unterschiedlicher Momentenverteilung zwischen Front und Heck ermöglichen die Wahl unterschiedlicher Fahrcharakteristika. Das Design setzt ganz auf Klarheit und Flächigkeit und lässt Linien oder Sicken weitestgehend weg. Design-Chef Gordon Wagener bringt es so auf den Punkt: "Dieses Auto ist einfach sexy."


Der EQA wurde auf der IAA in Frankfurt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. (Foto: dpa)

Aufladen lässt sich die Studie berührungslos per Induktion oder kabelgebunden über eine Wallbox, der EQA ist auch aufs Schnellladen vorbereitet. An einer entsprechenden Station fasst der Stromer mit Stern in weniger als zehn Minuten Kraft für 100 weitere Kilometer Reichweite.

GLC F-Cell auf Langstrecken ausgelegt

Einen völlig anderen technischen Weg geht Mercedes beim GLC F-Cell. Die Schwaben kombinieren die Energie von 4,4 Kilo Wasserstoff mit einer Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 13,8 kWh. Das Ziel: Die an der Wasserstofftankstelle und an der Steckdose "aufladbare" Studie soll dank einer hohen Reichweite von insgesamt knapp 500 Kilometern, kurzen Tankzeiten, einer Leistung von 147 kW/200 PS und der neuesten Generation von Assistenzsystemen den alltagstauglichen elektrischen Begleiter für die Langstrecke geben.

Auch bei Platzangebot und Komfort soll das E-SUV punkten. Er unterscheidet sich vom "normalen" GLC lediglich durch eine Stufe im Kofferraum und die wegen des Wasserstofftanks etwas nach oben versetzte Rücksitzbank. Für gute Luft und Wohlfühl-Temperaturen sorgen eine Klimaautomatik mit Vorklimatisierung plus serienmäßig beheizte Sitze und Spiegel. Bei niedrigen Temperaturen soll das Fahrzeug die Abwärme der Brennstoffzelle nutzen und damit seine Energiebilanz optimieren.

Und wie geht es mit der Studie weiter? "Daimler bereitet sich konsequent auf die Serienfertigung des Mercedes-Benz GLC F-Cell vor", heißt es bei den Schwaben. Wie der konventionell angetriebene GLC soll auch die Version mit Wasserstoff und Plug-in-Hybrid in Bremen produziert werden.

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