Die Stimme Schwabings ist tot Schwabinger Gisela im Alter von 85 Jahren gestorben

Die Schwabinger Gisela mit Wolfgang Roucka. Foto: AZ-Archiv

Gisela Dialer, besser bekannt als die Schwabinger Gisela, ist tot. Die legendäre Münchner Chanson-Sängerin und Lokal-Betreiberin ist am Freitagnachmittag im Alter von 85 Jahren gestorben. Ein Nachruf von Wolfgang Roucka.

München – Die Stimme Schwabings erklingt nicht mehr. Die Schwabinger Gisela, wie Sie liebevoll genannt wird, Gisela Dialer, verstarb 6 Monate nach Ihrem 85. Geburtstag (24.1.2014), den Sie mit vielen Freunden in Wolfgang Rouckas Galerie im Herzen von Schwabing feierte.

Zum 50. Firmenjubiläum Rouckas am 21. Februar 2014 überreichte die Schwabinger Gisela zusammen mit Wolfgang Roucka die Schwabinger Laterne, eine von Roucka ins Leben gerufene Auszeichnung, an Frau Edith von Welser-Ude und dem damaligen Oberbürgermeister Christian Ude. Gisela ließ es sich nicht nehmen, spontan alle Ihre Kräfte zu mobilisieren, und das Lied der Schwabinger Laterne zu singen.

Nun ist Ihre berühmt-berüchtigte rauchige Stimme aus Ihrem legendären Lokal – bei Gisela in der Occamstrasse, und jetzigem Vereinsheim - mit den unverwechselbaren Liedern nur noch von der CD zu hören.

Zu Ihrem 75. Geburtstag erhielt Gisela von OB Christian Ude die Auszeichnung „München leuchtet“ in Gold, jetzt leuchtet nur noch die Original-Laterne, an der Gisela mit Ihren Liedern für Stimmung sorgte.

Diese Laterne leuchtet in der Galerie Roucka weiter, nachdem diese schon mal durch Verlust der Traumstadt Wohnung in der Kaulbachstrasse 75 erloschen war, aber sofort wieder mit dem Ausruf „Schwabing strahlt weiter“, von Gisela und Wolfgang Roucka „unter Strom“ gesetzt wurde.

Die „Schwabinger Gisela“ ein Vermächtnis, das niemals erlischt.

 

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