DFB-Sportgericht Düsseldorfer Neuhaus und Heidenheimer Wittek gesperrt

Die Szene des Anstoßes: Florian Neuhaus (liegend) und Mathias Wittek (stehend und schreiend). Foto: imago/Moritz Müller

Das DFB-Sportgericht zieht Florian Neuhaus von Fortuna Düsseldorf und Mathias Wittek vom 1. FC Heidenheim wegen krass sportwidrigen Verhaltens nachträglich aus dem Verkehr. 

Frankfurt/Main - Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Zweitliga-Profis Florian Neuhaus (Fortuna Düsseldorf) und Mathias Wittek (1. FC Heidenheim) nachträglich gesperrt.

Wegen krass sportwidrigen Verhaltens in Form einer Tätlichkeit gegen den Gegner erhielt Ex-Löwe Neuhaus drei Meisterschaftsspiele Sperre, Wittek muss zwei Ligaspiele aussetzen und zudem 3.000 Euro Geldstrafe zahlen. Das vermeldete der DFB am Donnerstag.

In der hitzigen Nachspielzeit des Montagsspiels (2:2) zwischen dem Spitzenreiter und dem Tabellen-16. waren die beiden Spieler aneinander geraten. Wittek hatte seinen Gegenspieler zunächst zu Boden gestoßen, woraufhin sich Neuhaus mit einem Tritt revanchierte.

Der Heidenheimer wiederum reagierte darauf mit einem leichten Kopfstoß. Weil Schiedsrichter Lasse Koslowski (Berlin) die Szene nicht gesehen hatte und sie deswegen nicht ahndete, ermittelte der DFB-Kontrollausschuss nachträglich und erhob Anklage.

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