Im Kampf gegen die Eurokrise unterstützt die deutsche Bundesregierung die Vorgehensweise der Europäischen Zentralbank (EZB): Alles, was die EZB tute, bewege sich im Rahmen ihres Auftrags.

Berlin - Die Bundesregierung hat sich klar hinter den Kurs der Europäischen Zentralbank im Kampf gegen die Eurokrise gestellt. EZB-Präsident Mario Draghi habe ganz deutlich das Primat der Politik betont, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter am Montag in Berlin.

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"Die Bundesregierung hat keinerlei Zweifel daran, dass alles, was die Europäische Zentralbank tut, sich im Rahmen ihres Auftrages bewegt." Jeder tue in dieser Situation gut daran, den anderen zu unterstützen.

Die CSU hatte Draghi zuletzt scharf angegriffen. Dieser hatte sich vergangene Woche grundsätzlich dazu bereit erklärt, weitere Anleihen von Euro-Krisenländern zu kaufen, sofern sie ein Hilfegesuch an den EU-Rettungsfonds richten.