DEL: Eisbären patzen 5:2 - EHC München klettert auf Platz zwei

Keith Aucoin zeichnete für den 100. Treffer des EHC München in der laufenden DEL-Saison verantwortlich. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Titelverteidiger EHC Red Bull München ist dank eines 5:2-Erfolges über die Fischtown Pinguins Bremerhaven auf Platz zwei der DEL-Tabelle geklettert.

München - Der EHC Red Bull München hat einen 5:2-Heimsieg (1:1|2:0|2:1) gegen die Fischtown Pinguins gefeiert und damit den dritten Sieg in Folge perfekt gemacht.

Vor 3.720 Zuschauern drehten Yannic Seidenberg, Jon Matsumoto (2), Keith Aucoin und Mads Christensen die Partie für die Münchner, nachdem die Bremerhavener mit 1:0 in Führung gegangen waren.

Die Red Bulls starteten mit viel Pech in die Partie. Mads Christensen scheiterte am Pfosten (2.), Michael Wolf an der Latte des Bremerhavener Tores (8.). Auf der Gegenseite waren die Fischtown Pinguins mit der ersten echten Möglichkeit erfolgreich. Mike Hoeffel erzielte das 1:0 für die Gäste (11.). Yannic Seidenberg war es dann in der 16. Minute, der den verdienten Ausgleich per One-Timer beisteuerte.

Aucoin erzielt 100. Münchner Saisontreffer

Auch im zweiten Abschnitt waren die Münchner klar spielbestimmend. Es dauerte aber bis zur 37. Minute, ehe Jon Matsumoto einen Pass der Gäste abfangen und zur 2:1-Führung für die Red Bulls treffen konnte. Nur 46 Sekunden später legte die Mannschaft von Trainer Don Jackson nach. Einen Konter verwertete Keith Aucoin zum 3:1 für den EHC (38.) und erzielte damit den 100. Treffer der Red Bulls in dieser DEL-Saison.

Mads Christensen sorgte im Schlussabschnitt für die endgültige Enscheidung. In Überzahl fälschte der Däne einen Schuss von Derek Joslin ins Tor der Bremerhavener zum 4:1 ab (50.). In der Schlussphase gelang Jon Matsumoto mit seinem zweiten Treffer des Tages das fünfte Münchner Tor (56.), ehe Kristopher Newburgy zum 5:2-Endstand traf (60.).

"Ich habe in den letzten Wochen nach meiner Verletzung nicht so gut gespielt, daher war es schön, dass ich mit meinen Toren dem Team heute helfen konnte", freute sich der zweifache Torschütze.

Berliner Siegesserie reißt beim Tabellenletzten

Ausgerechnet beim Tabellenletzten riss am Freitag die Siegesserie von DEL-Spitzenreiters Eisbären Berlin  Nach vier Erfolgen unterlag der siebenmalige Meister bei den Straubing Tigers mit 3:4 (0:1, 1:2, 2:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen, blieb aber Tabellenführer. Verfolger Nürnberg Ice Tigers konnte die Gunst der Stunde nicht nutzen.

Im 800. DEL-Spiel ihres Torjägers Patrick Reimer verloren die Franken beim Vizemeister Grizzlys Wolfsburg 0:3 (0:0, 0:2, 0:1). Eine bittere Niederlage erlebte Bill Stewart bei seiner Rückkehr als Trainer der Adler Mannheim. "Kill Bill", der Skandalcoach, der die Nachfolge des gefeuerten Sean Simpson angetreten hatte, sah nach einer 3:1-Führung noch eine 3:4 (3:1, 0:2, 0:1)-Pleite beim ERC Ingolstadt. Schon von 2000 bis 2004 hatte der Kanadier an der Adler-Bande gestanden.

Ebenfalls wenig Grund zur Freude hatte bei seinem Jubiläum Ex-Nationalspieler Boris Blank. In seinem 900. DEL-Spiel verlor der 39-Jährige mit den Iserlohn Roosters 2:4 (1:1, 0:2, 1:1) bei den Augsburger Panthern.

Im kleinen Rheinderby unterlag die Düsseldorfer EG den Krefeld Pinguinen mit 1:4 (1:1, 0:1, 0:2). Mit einem Doppelschlag im zweiten Drittel durch Maximilian Renner (35.) und Dylan Yeo (39.) ging Straubing 3:1 in Führung, doch Florian Busch (55.) und Micki DuPont (57.) retteten die Berliner in die Verlängerung. Jeremy Williams verwandelte den entscheidenden Penalty. Innerhalb von 30 Sekunden schossen Mark Voakes und Brent Aubin (28.) Wolfsburg zum Sieg.

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