Wer kann Europa am besten? Alle drei deutschen Klubs gewinnen in der Champions League. Die AZ macht den Check: Welcher Verein warum überzeugt – und wo die Schwächen liegen.

MÜNCHEN Die „Bestia Negra“ trägt jetzt auch gelb, müsste daher „Bestia negra-amarilla“ heißen, die schwarz-gelbe Furie. Etwas ist gänzlich anders in dieser Champions-League-Saison: Nicht nur der FC Bayern verbreitet in Europa Angst und Schrecken, auch die Ruhrpott-Klubs Borussia Dortmund und FC Schalke. 2:1 gegen Real Madrid, 2:0 beim FC Arsenal. Da verblasste der 1:0-Arbeitssieg der Bayern bei OSC Lille zur wenig spektakulären Pflichtnummer. Besonders in Spanien war die Verwunderung groß.

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„Ein Ausrutscher! Deutschland bleibt ein verdammtes Parkett für das ,weiße Ballett,. Das war ein defensiver Untergang in Dortmund“, schrieb „Marca“ und resümierte: „Am Ende war es das alte Lied: Real muss sich erneut der deutschen Mystik beugen.“ Bei „As“ hieß es: „Die Deutschen siegen immer noch. Deutschland bleibt für Real Madrid weiter ein teuflisches Terrain.“

Nach dem Schalker-Sieg in London meinte Sportdirektor Horst Heldt über den Revier-Doppelschlag: „Das zeigt die Qualität, die Dortmund hat. Das zeigt aber auch unsere Qualität, denn wir haben den Besieger von Real Madrid besiegt.“ Und Bayern im September die Schalker. Also reicht es für die Bayern trotz Platz drei in ihrer Gruppe hinter Valencia und Borissow der Titel: Realbezwingerbesieger.

Dortmund und Schalke führen unbesiegt ihre Gruppen an, womöglich sind die Bayern ab der K.o.-Phase im Frühjahr nicht mehr wie so oft in den letzten Jahren der alleinige Bundesliga-Vertreter.

Die AZ macht den Check: Wer kann am besten Europa?

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