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Café Schuntner Sendling für Süße

Laura Kaufmann, vom 21.12.2011 18:17 Uhr
Sanft modernisiert: An den Stehtischen im Theken-Bereich schauen Gäste jetzt auch auf ein schnelles Mittagessen vorbei. Foto: Gregor Feindt

 Das „Café Schuntner“ in der Plinganserstraße hat einen neuen Chef, der jetzt neben feinen Kuchen und Torten auch Frühstück serviert

Die Punschtorte bäckt Thomas Heinrich wieder. Wer ein Traditions-Konditorei-Café in Sendling übernimmt, tut gut daran, die alte Stammkundschaft glücklich zu machen – das war dem Konditormeister klar.

Seit 1947 gibt es das Café Schuntner an der Plinganserstraße, und seit Ende November ist Thomas Heinrich der Mann hinter der Theke. „Ich mag an Sendling den dörflichen Charakter“, sagt er. Heinrich selbst stammt aus der Nähe von Rosenheim, wie er den neugierigen Gästen gern erklärt, die er mit einem freundlichen „Grüß Gott“ grüßt. Frühmorgens steht er in der Backstube und macht Semmeln und Brezn, später übernehmen eine Meisterin und eine Gesellin, holen Kuchen und Torten, und jetzt Zimtsterne, Orangentaler mit Marzipanfüllung, Vanillekipferl, Lebkuchen aus dem Ofen.

Das Schuntner hatte immer einen Ruf für gute Kuchen, und Thomas Heinrich führt die Tradition fort. Nebenbei hat er sanft modernisiert, im vorderen Bereich hängen jetzt Kugellampen über Stehtischen für das schnelle Mittagessen. Täglich schickt der Koch etwas Warmes, eine Kürbissuppe oder Thaicurry aus der Küche, außerdem gibt es reichlich belegte Baguettes und Körnerbrötchen für den kleineren Hunger.

Wer mehr Zeit hat, nimmt in der Gaststube Platz, allen voran die älteren Herrschaften Sendlings zu Kaffee und Kuchen. Die ist urig wie in einer bayerischen Wirtschaft, inklusive Holzvertäfelung und Kachelofen. Damit sich auch das jüngere Publikum einfindet, hat er eine Reihe von Frühstücksvariationen auf die Karte gesetzt – vom Münchner Weißwurst-Frühstück (5,60 Euro), über das amerikanische mit Bio-Spiegeleiern und das schwedische mit Lachs und Kartoffeltalern bis zum großen Gourmet-Frühstück (15,90). Dazu serviert Heinrich Dinzler-Kaffee (Cappuccino 2,70/ 3,30).

Der stammt aus Rosenheim, wie er selbst. Feine Produkte aus der Umgebung haben es ihm angetan, Bier ist das Tegernseer, die Tees stammen aus dem Chiemgau und haben Namen wie „Schwarzer Peter“, und „Greana Gustl“. Und den Kräuterlikör Hirschkuss aus Lenggries verkauft er auch.

Das Hauptgeschäft aber ist und bleibt der Kuchen. Heinrich setzt auf gute Zutaten, liebt Sahne, nimmt aber auch mal Joghurt, um einen Kuchen cremig und nicht allzu schwer zu machen. Klassiker wie Schwarzwälder Kirsch und Marmorkuchen glänzen in der Theke neben Apfelkuchen mit Marzipan, Mohnkuchen mit Aprikose und Käse-Sahne. (Stück 2,80 bis 3,20). Ein Bild, das jeden Ästheten verzückt. Und Süßmäuler in den siebten Himmel befördert. 


Plinganserstr. 10, täglich 8 – 19 Uhr, schuntner.de, Tel.: 77 63 93

 

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APR
16
15:10 Uhr, geschrieben von Giagl
Schwacher Servie
Vorgestern, Samstag gegen 18 Uhr besuchten wir das Cafe. Die einzigen Gäste gingen gerade. Also große Sitzplatzauswahl. Die Kuchen und Butterbreze suchten wir uns vorne an der Theke aus. Nachdem wir Kaffee und Kuchen von einer Bedienung serviert bekamen, haben wir sie dann nicht mehr gesehen. Gegen 18,30 Uhr wurde dann plötzlich mit großem Lärm von einem Mann, der vorher hinter der Theke war, mit dem Staubsauger hantiert. Erst als ich zwei mal laut fragte, ob das jetzt der Rauswurf sei, hat er gnädig den lauten Staubsauger abgestellt. Wir konnten uns wieder unterhalten. Weil von den 3 Personen des Lokalpersonals dann niemand mehr kam, sind wir gegen 18,50 Uhr zum Zahlen zur Theke am Eingang gegangen, Da der Chef selbst anwesend war, und meine Bemerkung zum Service nicht ernst nahm, war das vorgestern unser letzer Besuch dort. Übrigens, die Antonius Tenne im 1.Stock hat nichts mit Cafe Schuntner zu tun!
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DEZ
22
11:15 Uhr, geschrieben von Lena
sehr schön geworden
Wir waren letztes Wochenende schon dort frühstücken. Ein superleckeres Frühstück. Sehr netter zuvorkommender Service. Auch hinten das Cafe ist sehr schön geworden. Das ehemals dunkle und muffige Interieurwurde sehr geschmakvoll aufgefrischt, so dass man sich dort jetzt richtig wohlfühlt.
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