In New York entdeckt Nicolas Hegewisch richtig leckere Burger – jetzt bietet der Koch in seinem „Burger House“ in der Au die Fleischbrötchen mit Gorgonzola-Soße oder als „Lamb Deluxe“ an

New York kann ein Traum sein. Beeindrucken. Faszinieren. Nicolas Hegewisch hatten es besonders die Restaurants angetan. In der Stadt, die niemals schläft, lernte er am „French Culinary Institute“ und war vor allem von einem fasziniert: „Das ist der Hammer, was die da für Burger haben“, sagt der 25-Jährige. „So etwas habe ich in München nie gegessen.“

Vor knapp zwei Wochen hat er das „Burger House“ aufgemacht – New York Style, nur ein paar Schritte vom Rosenheimer Platz entfernt. Auf dem Herd köchelt gerade die Gorgonzola-Soße. „Wenn wir morgens die Brötchen aus dem Ofen holen, duftet es nach Frühstück“, sagt der Gastronom.

Ein Bäcker bereitet sie für das Burger House vor, jeden Tag frisch fertiggebacken. Die 135-Gramm-Paddies sind vom Rind, „von glücklichen Rindern, alles andere könnte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren“, sagt Hegewisch. Er kenne den Hof in Oberaudorf – seine Großeltern lebten dort. Als hätten die Münchner noch nie einen Burger gesehen, hat Hegewisch am Eröffnungswochenende gleich 180 Kilo Rindfleisch über den Tresen gebracht.

Als „Classic Houseburger“ mit der selbstgemachten Soße, Mayobasis mit Ketchup, Cayenne und Knoblauch (5,99 Euro); als „Small Cheeseburger“ (3,49 Euro) für den kleinen Hunger oder auch für Kinder, als „Vato Loco“ mit Guacamole, Jalapenos und Bacon (7,99), „Lamb Deluxe“ mit Lammfleisch, Minz-Zaziki und gerösteten Paprika (12,99) oder, bei Frauen beliebt, als Chicken Burger mit Preiselbeersauce (7,99).

Alle Rezepte sind sorgsam ausgetüftelt, die Onion Rings etwa werden in Buttermilch eingelegt, um ihnen die Schärfe zu nehmen, alles ist hausgemacht. Natürlich kosten die Burger mehr als bei Fast-Food-Ketten. Aber selbst die Schüler von den nahen Schulen zahlen gern drauf.

Tagsüber gibt es die klassischen Burger auch im Mittagsmenü mit Pommes und Soft Drink (7,99), abends das ganze Repertoire. „Die Leute reservieren sogar schon“, sagt Hegewisch. Das Burger House ist clean eingerichtet, aber altes österreichisches Holz und warmes Licht machen das Lokal gemütlich.

Da bleiben viele gern länger sitzen, besonders abends, schließlich gibt es auch Tegernseer vom Fass (3,20), Sprizz (5,50) und Longdrinks (6,50). Und das Fleisch im Magen liefert die perfekten Grundlage für lange Nächte. „Wir haben aber auch einen Veggie-Burger“, sagt Hegewisch, „meine Frau ist schließlich Vegetarierin.“


Rablstraße 37, Mo, bis Do. 11.30 – 14.30 Uhr und 17 – 22 Uhr, Fr. – 2 Uhr, Sa. 11.30 – 2 Uhr, www.theburgerhouse.com, Tel.: 0170 52 89 877