Buchvorstellung und Ausstellung Schloss Nymphenburg unterm Hakenkreuz

Schloss Nymphenburg zwischen 1933 und 1945: Nutzung und Vermarktung eines historischen Ambientes durch NS-Parteigrößen, Enteignung, monumentale NS-Architekturneuplanungen, der Einsatz von "Fremdarbeitern", Gründung einer Widerstandsgruppe, Bombardierung, Zerstörung und die Stunde Null. Foto: ho

In und um Schloss Nymphenburg spiegelt sich von 1933 bis 1945 die Ära des "Dritten Reichs" wider. Wie, das zeigt eine Ausstellung im Kulturpavillon und ein neues Buch. 

Neuhausen - Im Laufe seiner 350-jährigen Geschichte ist eine Fülle an Literatur über Schloss Nymphenburg erschienen. Die Zeit des Nationalsozialismus blieb bisher jedoch weitgehend ausgespart. Doris Fuchsberger und Albrecht Vorherr beleuchten in ihrem neuen Buch "Schloss Nymphenburg unterm Hakenkreuz" erstmalig die Jahre zwischen 1933 und 1945.

Geradezu exemplarisch spiegelt sich auf dem Areal der Sommerresidenz der Wittelsbacher die unheilvolle Ära des "Dritten Reichs" wider: Nutzung und Vermarktung eines historischen Ambientes durch NS-Parteigrößen, Enteignung, monumentale NS-Architekturneuplanungen, der Einsatz von "Fremdarbeitern", Gründung einer Widerstandsgruppe, Bombardierung, Zerstörung und die Stunde Null. Ein "vergessenes" Kapitel der Schlossgeschichte und ein Stück Münchner Historie.

Der Verein für Stadtteilkultur Neuhausen-Nymphenburg präsentiert zusammen mit den Autoren dieses neue Werk zur Stadtgeschichte am Montag, 12. Mai, um 19 Uhr im Kulturpavillon am Romanplatz (Arnulfstraße 294). Daran schließt sich eine Ausstellung an, die bis Sonntag, 18. Mai jeweils von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 19 Uhr geöffnet ist. Am Dienstag, 13. Mai, und am Samstag, 17. Mai, führt Albrecht Vorherr jeweils von durch die Ausstellung. Das Buch "Schloss Nymphenburg unterm Hakenkreuz kann während der Ausstellung zum Preis von 16,90 Euroerworben werden.

Ausstellungseröffnung: Montag, 12. Mai, 19 Uhr; Einlass ab 18.30 Uhr

Öffnungszeiten: Montag ab 18.30 Uhr, Dienstag bis Sonntag 10 bis 13 Uhr und 15 bis 19 Uhr

Wo: Kulturpavillon am Romanplatz Arnulfstraße 294

Der Eintritt ist frei, der Zugang barrierefrei

 

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