Bluttat Jugendlicher vor Mc Donald's niedergestochen
rah, 27.11.2011 16:31 Uhr
Vor diesem Fastfood-Restaurant in der Au ist der Jugendliche angegriffen und niedergestochen wordenFoto: Sigi Müller
Blutiger Streit wegen eines harmlosen Lachers - zwei Männer gehen mit Messern auf einen Jugendlichen los und verletzen ihn schwer.
München - Weil sie dachten, sie würden von fünf jungen Burschen ausgelacht, gingen drei Münchner am frühen Samstagmorgen vor dem McDonald’s nahe dem Regerplatz in der Au auf die Jugendlichen los. Zwei der Schläger zogen dabei Messer. Eine der Klingen traf einen 18-Jährigen im Bauch. Er wurde in der Nacht notoperiert. Er ist inzwischen außer Lebensgefahr.
Gegen die 20 und 25 Jahre alten Tatverdächtigen erging am Sonntag Haftbefehl. Die fünf Jugendlichen warteten gegen 2 Uhr am frühen Samstagmorgen vor dem Fastfood-Restaurant auf ihr Taxi. Die jungen Burschen machten Späße, lachten ausgelassen. Genau in diesem Moment tauchten die drei Männer auf.
Einer von ihnen fühlte sich durch die lachenden Jugendlichen provoziert. Er baute sich vor der Gruppe auf und versuchte offenbar, einen Streit vom Zaun zu brechen. Einer der Jugendlichen versuchte, den Mann zu beruhigen. Doch das stachelte den nur noch mehr an. Ansatzlos schlug er seinem Gegenüber mit der Faust ins Gesicht. Seine zwei Spezl reagierten prompt.
Die 20 und 25 Jahre alten Männer gingen ebenfalls auf die Jugendlichen los. Sie zogen Messer. Einer stach zu. Die Klinge traf einen 18-Jährigen im Bauchraum. Sie verfehlte Milz und Leber nur knapp. Blutend brach das Opfer zusammen. Die Angreifer flüchteten.
Eine Polizeistreife entdeckte zwei von ihnen noch in der Nähe des Tatorts und nahm sie fest. Dem dritten gelang zunächst die Flucht.
Der Mordkommission gelang es, den Verdächtigen bei einem Freund aufzustöbern. Ein Sondereinsatzkommando drang in die Wohnung ein und überwältigte den Flüchtigen. Ob es der 25-Jährige war, der zustach, oder sein fünf Jahre jüngerer Freund, war am Sonntag noch immer unklar.
Gegen beide Verdächtige erging gestern Nachmittag Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Die Männer sollen heute noch von der Mordkommission vernommen werden.
Der dritte Angreifer kam am Wochenende wieder auf freien Fuß.
Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Seine Spezl müssen sich vor Gericht wegen versuchten Totschlags verantworten.
Erst im August war ein 41-jähriger Münchner bei einem Streit im McDonald’s am Stachus von einem 24-Jährigen totgeprügelt worden.
Friedhof + LKWs + Brauerei
Wer den Standort des Ladens kennt, wird sich sicher schon mal die Frage gestellt haben, wie überhaupt jemand auf die Idee kommen konnte, direkt neben einem FRIEDHOF ein Schnell-Restaurant zu bauen? Auf der anderen Seite grenzt es dann noch direkt an der Brauerei-Zufahrt für LKWs mit entsprechendem Abgasduft und direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite ist der Abluftkanal von der Brauerei mit stetig pentrant-herbem Gärgeruch. Also wenn der Wind mal gegen die Brauerei-Dämpfe bläst, bekommt man LKW-Abgase und wenn der Wind dagegen bläst bekommt man frischen Fiedhofsduft - ist aber wohl bei den Produkten dieser Kette sowieso egal.
Strafmaß ist lächerlich
bei der heutigen kuscheljustiz haben die täter doch eh nix zu befürchten. Entweder zur Tatzeit alkoholisiert, geistg auf dem Niveau eines Jugendlichen, aus schwierigen sozialen Verhältnisses stammend - es gibt immer einen Grund, warum ausgerechnet hier nicht 'normal' geurteilt werden kann. Wobei auch 'normales' Strafmaß meistens ein Witz ist. Abschreckung = Null! Wenn solche Verbrechen mit wirklich *heftigen* Strafen belegt würden, würden auch diese subjekte es irgendwann begreifen - spätestens wenn der beste Spezl auf nimmer-wiedersehen im knast verschwindet. Aber so....
@sundance
Fail! Die Begrifflichkeit der kulturellen Bereicherung einer multikulkturellen Gesellschaft bezieht sich nicht auf kriminelle Subjekte und Handlungen, sondern dem Gemeinwohl förderlichen Umständen. Kurz: Kriminelle = schlecht, anständige Bürger = gut - Diese Formel gilt für alle: ganz egal wo jemand herkommt.