Ein Betrunkener (24) hat am Ostbahnhof erst eine Schlägerei provoziert und dann die Polizei genervt. Der Mann klingelte immer wieder bei den Beamten und störte den Dienst.

München - Ein stark alkoholisierter 24-jähriger Pole landete am Sonntagmorgen (10. Juni) in einer Gewahrsamszelle der Bundespolizei am Ostbahnhof, wie die Polizei berichtet. Der junge Mann hatte zunächst eine Schlägerei provoziert, dann mehrfach den Dienstbetrieb der Bundespolizei gestört. Am Sonntagmorgen (10. Juni) hatte der 24-Jährige am Ostbahnhof ei-nen 22-jährigen Deutschen erst verbal, dann per Fingersprache provo-ziert. Als er dann auch noch auf sein Gegenüber einschlug, schlug der 22-Jährige zurück.

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Eine Streife der DB-Sicherheit trennte die Kontrahenten und übergab sie der Bundespolizei. Die Beamten klärten den Sachverhalt auf der Bundespolizeidienststelle und nahmen straf-rechtliche Ermittlungen wegen Körperverletzung auf. Dann wurden beide Männer entlassen.

Der 24-jährige Pole, bei dem ein Atemalkoholgehalt von 1,99 Promille gemessen worden war, klingelte anschließend mehrfach bei der Bun-despolizei und störte wiederholt den Dienstbetrieb. Mehrere Platzverweise beachtete er nicht. Die Beamten nahmen den Mann schließlich um 5.40 Uhr in Unterbindungsgewahrsam. Nachdem der 24-Jährige sich beruhigt hatte, wurde er um 7.20 Uhr entlassen. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Körperverletzung.