Betriebsunfall in Laim Sturz auf Betonboden: Mann (29) bricht sich Schädel

, aktualisiert am 02.03.2017 - 12:39 Uhr
Der Notarzt brachte den Münchner mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus - noch immer besteht Lebensgefahr. (Symbolbild) Foto: dpa

Am Mittwoch kam es in Laim zu einem Betriebsunfall mit einer schwerverletzten Person. Der Mann stürzte bei Arbeiten rund zweieinhalb Meter auf den Betonboden und verletzte sich dabei an Kopf und Wirbelsäule.

Laim - Der Vorfall ereignete sich gegen 8:25 Uhr in der Wilhelm-Riehl-Straße in Laim. Hier verlor ein 29-jähriger Münchner das Gleichgewicht und fiel durch einen Notausstiegsschacht mehr als zweieinhalb Meter auf den Boden. Er schlug mit dem Kopf auf dem Betonboden auf – mit einer Schädelfraktur und schwersten Verletzungen an der Wirbelsäule kam er in ein Krankenhaus. Er befindet sich noch in Lebensgefahr.

Wie kam es zum Unfall?

Eine Tankreinigungsfirma sollte an einer Ölheizungsanlage Wartungs- und Reinigungsarbeiten durchführen. Dazu mussten die Arbeiter ein Kabel vom Heizungsraum über den Schacht ins Freie verlegen – die Hälfte der zweiteiligen Gitterrostabdeckung musste entfernt werden. Einer der Arbeiter löste deshalb die Einbruchssicherung von unten, der 29-Jährige sollte die rund 30 Kilo schwere Abdeckung anheben und zur Seite legen. Dabei verlor er dann das Gleichgewicht und stürzte.

Der zweite Arbeiter, ein 65-jähriger Münchner, wurde vom herabfallenden Gitterrost und seinem Kollegen ebenfalls getroffen und dadurch leicht an Kopf und Schulter verletzt. Allerdings musste er nicht weiter behandelt werden.

Die Ermittlungen wurden von der Münchner Kriminalpolizei übernommen.

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