Der Präsident berichtet über den Besuch beim Investor: „Haben lange Gespräche geführt“

München - Um kurz nach 14 Uhr fuhr Löwen-Präsident Peter Cassalette am Montag zur Geschäftsstelle des TSV 1860. Dort sollte er Verwaltungsrats-Boss Karl-Christian Bay die Ergebnisse der Gespräche mit Investor Hasan Ismaik präsentieren. Was in Abu Dhabi besprochen wurde, welche personellen Konsequenzen Ismaik fordert, was mit der versprochenen Million und der Ablösesumme für Marius Wolf passiert, wollte der Oberlöwe freilich nicht preisgeben.

Er räumte aber mit diversen Spekulationen über die Dauer seines Aufenthalts und einer angeblichen Krankheit von Ismaik auf: „Wir haben uns dreimal getroffen, haben lange Gespräche geführt. Er war auch sehr gastfreundlich“, sagte Cassalette, der seinen Aufenthalt nur deshalb verlängert habe, um einen Abstecher nach Dubai zu machen – ganz privat.

Neuigkeiten von Ismaik gibt es daher weiter nur über die sozialen Netzwerke: Seinen ersten Post, warum die Löwen trotz seiner Unterstützung in einer „gefesselten Lage“ seien, hat er jüngst drei weitere Facebook-Nachrichten an die Fans folgen lassen. „Die Löwenanteile an der Allianz Arena wurden verkauft. Profitiert hat hierbei der FC Bayern!

Euer Geld fließt in die Allianz Arena – 6 Millionen Euro jährlich! Wer profitiert hiervon?“, fragte Ismaik am Sonntagabend aufgrund des steilen Abstiegs der Löwen vom Stadion-Teilhaber zum Untermieter des FC Bayern. Einer Situation, unter der die Löwen nach wie vor leiden. Am Montag folgte: „Wer hat Interesse darin, dass die Medien weiter so negativ über den Verein berichten? Ist das im Interesse der Löwen?“

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Die Fans fragen sich immer mehr, was der Jordanier mit seinen Nachrichten bezwecken will. Ein User des Forums „Löwenfreund.de“ amüsiert sich mit der angeblichen Fortsetzung weiterer Ismaik-Fragen und schreibt auf demselben blauen Hintergrund: „Warum, warum ist die Banane krumm?“ und „Wie kann es sein, dass ein erfolgreicher Immobilien- und Baumagnat, wie ich, sich quasi permanent in einer ahnungslosen Lage befindet, wobei ihm alle möglichen Informationsinstrumente zur Verfügung stehen?“