Bei Heynckes wieder gesetzt Wegen Ancelotti: Boateng dachte an Wechsel

Jerome Boateng dachte unter Carlo Ancelotti an Abschied. Foto: imago/Ulmer

Jérôme Boateng gehört zu den Spielern, die vom Trainerwechsel bei den Bayern besonders profitieren. Jetzt verrät er, dass er im Sommer sogar an einen Abschied aus München dachte.

München - Jérôme Boateng war mit seiner Situation unter Carlo Ancelotti derart unzufrieden, dass ein Wechsel des 29-Jährigen im Sommer nicht ausgeschlossen schien. "Ich hatte im Sommer ein Gespräch mit den Verantwortlichen, darüber, wie sie mich sehen. Ich habe gesagt, dass ich mir Gedanken mache", verriet der Nationalspieler im Interview mit dem kicker.

Dafür, dass er bei Carlo Ancelotti nicht die gewohnte Rolle spielte, hat der 29-Jährige eine Erklärung: "Vielleicht, weil ich wenig bei ihm gespielt habe, er mich aufgrund meiner Verletzungen zu wenig gesehen hat."

Der Innenverteidiger fiel zuletzt wiederholt länger aus. Nach einem Muskelbündelriss im Sommer 2016 folgte im Dezember dann mit einer langwierigen Schulterverletzung der nächste Rückschlag.

"Man kann mit ihm über alles reden"

Gleich im ersten Spiel unter Jupp Heynckes ist Boateng dagegen wieder fest in der Innenverteidigung gesetzt. Kein Wunder also, dass er von seinem neuen, alten Trainer in höchsten Tönen schwärmt: "Es gibt nicht viele Trainer, die so ein Fingerspitzengefühl haben, wie man mit Spielern umgeht. Die Ansprache, das Training, seine Motivation. Er möchte Spieler besser machen."

Und weiter: "Er hat ein unglaubliches Fachwissen als Fußballtrainer, ist sehr menschlich und nahbar, man kann mit ihm über alles reden. Es ist ein großer Vorteil, wenn man bei Problemen oder wenn man sich nicht gut fühlt, jederzeit zum Trainer kommen kann. Das ist Gold wert."

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