Anzeige

Artikel weiterempfehlen Artikel drucken Artikel kommentieren
Artikel bewerten [0.00/0]

Beckenbauer Favre ein Mann für die Bayern?

SID, vom 08.02.2012 12:04 Uhr
Franz Beckenbauer kann sich Gladbach-Trainer Lucien Favre gut beim FC Bayern vorstellen. Foto: dpa
Franz Beckenbauer kann sich Gladbach-Trainer Lucien Favre gut beim FC Bayern vorstellen. Foto: dpa

„Kaiser“ Franz Beckenbauer kann sich Mönchengladbachs Erfolgscoach Lucien Favre auch gut beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München vorstellen.

München - „Ich denke schon, dass Favre die Autorität auch bei einer Mannschaft wie Bayern hätte. Die erfahrenen Spieler merken schnell, ob der Trainer vor ihnen ein Scharlatan und Dampfplauderer ist oder eben jemand, der seinen Job versteht. Ein Ribery weiß das sofort, wenn er mit so einem Trainer spricht. Und der Favre kann es, das ist überhaupt keine Frage“, sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern im Interview mit Sport Bild.

Er könne verstehen, „dass sich ein Trainer seiner Qualität auch einmal ins gemachte Nest setzen möchte. In einem Klub, in dem er nicht immer um Spieler kämpfen und betteln muss, sondern aus dem Vollen schöpfen kann. Da gibt es aber nicht sehr viele Mannschaften. Der FC Bayern ist da sicherlich die erste Adresse. Das ist klar“, führte Beckenbauer weiter aus. Mit Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, der Favre aus gemeinsamen Zeiten als Spieler bei Servette Genf kennt, habe er sich schon öfters über die Qualitäten des Schweizers unterhalten. „So wie Favre seine Mannschaft taktisch einstellt, da muss ich schon sagen: Das ist eine Disziplin, die man kaum in einer anderen Mannschaft sieht“, sagte Beckenbauer.

Favres Vertrag bei Mönchengladbach läuft noch bis 2013, der von Bayern-Trainer Jupp Heynckes ebenfalls. Zu einer Vertragsverlängerung des 66-Jährigen in München meinte Beckenbauer: „Wenn er sich fit fühlt, hat er die besten Voraussetzungen bei Bayern. Wenn die Bundesliga sein Lebenselixier ist, kann er noch das ein oder andere Jahr dranhängen.“ Heynckes müsse aber „nicht unbedingt ein Trapattoni werden, der mit seinen 72 noch an der Seitenlinie steht“.

Kommentare (7)
» Kommentarregeln
  • Kommentare anzeigen
  • Kommentare schreiben
Anzeigen
FEB
09
12:35 Uhr, geschrieben von TSV 1860
Der FC Bayern braucht keinen Trainer
sondern einen Zoodirektor: Bei den ganzen Superstars, die sowieso machen was sie wollen, ist ein Zoodirektor besser geeignet, die Mannschaft zu führen, als ein Fußballlehrer.
Kommentar postiv bewerten
Kommentar negativ bewerten
0
Kommentar bewerten
FEB
08
20:22 Uhr, geschrieben von Werner
Favre ist gut, wenn man ihn machen lässt
Letztendlich kommt es nicht darauf an, diesem oder jenen Star zufrieden zu stellen, sondern eine Mannschaft zum Erfolg zu führen, und das kann er! Wenn man ihn holt, muss man ihm allerdings den Rücken frei halten und ihm die Entscheidung über Taktik und Aufstellung überlassen. Wenn man dazu bereit ist, kann er aus dem Spielermaterial, das der FC Bayern hat, eine Mannschaft formen, die vielleicht sogar in der europäischen Spitze mithalten kann. Aber dann müssten sich ein paar Platzhirsche vielleicht ein wenig zurücknehmen, was beim FC Bayern erfahrungsgemäß schwierig ist.
Kommentar postiv bewerten
Kommentar negativ bewerten
3
Kommentar bewerten
FEB
08
19:25 Uhr, geschrieben von Thommy
Bloß keine neuerlichen Experimente !
Das Projekt Jürgen Klinsmann sollte uns eine Lehre gewesen sein.Der FCB braucht einen gestandenen Trainer mit nachweislichen Erfolgen sowohl im sportlichen , als auch im Bereich der Außendarstellung.Mehmet Scholl wäre absolut ungeeignet,da er nur den Bereich der Medienwirksamkeit bedienen würde.Als Trainer hat er "Null" vorzuweisen.Babbel und Fink müssen sich Ihre Sporen erst noch verdienen.Zum jetzigen Zeitpunkt wäre der FCB zwei Nummern zu groß.Wen haben wir also an guten deutschsprachigen Trainern ? Favre , Funkel , Schaaf, Magath. Allesamt Fußballtrainer mit Sachverstand, aber nicht nach München passend (aus unterschiedlichen Gründen,die wohl auf der Hand liegen.) Was also tun ? Variante 1 = Jupp bis 2013 / Huub Stevens bis 2016 / und dann kommt der Jürgen K (der aus Dortmund). Variante 2 = Jupp bleibt bis 2014 und dann als frischgebackener Weltmeister ..na ? Der Jogi. Wird wahrscheinlich alles ganz anders kommen,aber war ja auch nur das Gedankenspiel eines treuen FCB - Fans. So viel Spaß beim DFB - Viertelfinale.!
Kommentar postiv bewerten
Kommentar negativ bewerten
8
Kommentar bewerten
Kommentar-Seite
vorherige
1  von  3
nächste
Stefan Effenberg: Machts wie wir!
[Kommentare 5] Stefan Effenberg spricht über das Pokaldebakel, Personalprobleme, Chelsea und verrät, was er sich von Schweinsteiger erhofft.
Was die Bayern gegen Chelsea leisten müssen
Bilder 11 Männer, 22 Augen, ein Ziel: Der FC Bayern ist wild entschlossen, beim Finale dahoam gegen den FC Chelsea zu triumphieren. Mia san ready - was jeder Spieler leisten muss
Die AZ-Sport-Bilder
mehr Bilder mehr Bilder
Anzeige
Der tägliche Super Deal der AZ

 

Anzeigen & Verlagsbeilagen zum Durchklicken
 
Interaktiv
  • Umfrage
olympia_fotolia

Im Olympiapark ist mit dem Champions-Festival das größte UEFA-Fan-Fest aller Zeiten. Gehen bzw. gingen Sie hin?

 
Ja klar, ein absolutes Muss!
Mal sehen, das mache ich vom Wetter abhängig.
Nein, derlei Veranstaltungen interessieren mich nicht.
 
(Ergebnis anzeigen)
 
  • Meist gelesen
  • Meist kommentiert
  • Neueste Artikel
  • Facebook
  • Twitter