Bayern-Verteidiger über EM-Tief David Alaba: Was die Kritik an seiner Person mit ihm gemacht hat

In der EM-Gruppenphase holten Alaba und seine Ösis nur einen mickrigen Punkt. Foto: dpa

David Alaba spricht in einem Bericht über den völlig verpatzten EM-Auftritt mit Österreich, und darüber, wie er mit der persönlichen Kritik in den österreichischen Medien umging.

München – Nach einer sensationellen Qualifikation ging es in der EM-Endrunde für die österreichische Nationalmannschaft steil bergab. Man holte nur einen Punkt aus der Gruppenphase (0:0 gegen den späteren Europameister Portugal) und schied sang- und klanglos aus. Die Kritik in der Alpenrepublik war groß. Vor allem einer bekam es ab: David Alaba, der zuvor noch mit dem FC Bayern den DFB-Pokal und die vierte Meisterschaft in Folge geholt hatte.

In der "Bild" hat Alaba, der tatsächlich ein schwaches Turnier (wurde im MIttelfeld eingesetzt) gespielt hatte, jetzt geschildert, wie er mit der Schelte umgegangen ist: "Ich bin gestärkt daraus hervorgegangen. Das hat mich als Person geprägt, aber auch als Spieler auf dem Platz. Die Kritik nach der EM hat mich noch stärker gemacht", sagte Österreichs Serien-Fußballer des Jahres.

Mit dem FC Bayern ist Alaba inzwischen zu alter Souveränität zurückgekehrt, spielte wettbewerbsübergreifend in 23 Einsätzen in dieser Saison 18 Mal 90 Minuten durch.

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