Baubeginn im Frühjahr 2017 Wohnsiedlung "Alte Heimat": Kommunalausschuss beschließt Sanierung

Südlich der Zschokkestraße liegt die Siedlung 'Alte Heimat'. In den kommenden neun Jahren wird sie erneuert. Foto: bing

Gleich mehrere gute Nachrichten konnte Kommunalreferent Axel Markwardt nach der Sitzung des Kommunalausschusses verkünden. Allen voran die Sanierung der Wohnsiedlung 'Alte Heimat'.

München - Das Gremium hat die Sanierung und Nachverdichtung der in die Jahre gekommenen Wohnsiedlung 'Alte Heimat' einstimmig beschlossen. Damit kann das im Vorfeld mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie dem örtlichen Bezirksausschuss abgestimmte Projekt in Laim früher als gedacht beginnen.

Bereits im Frühjahr 2017 startet die Sanierung, die Neubauten sollen ab 2018 entstehen. Bereits 2023 - und damit zwei Jahre früher als geplant - soll das Projekt dann abgeschlossen sein. Statt der bisherigen 604 Wohnungen gibt es in Zukunft 826 Einheiten - alle barrierefrei, größer, 120 sogar familiengerecht.

Fördermittel des Freistaates für Sanierung

Da es sich hier ausschließlich um bezahlbaren Wohnraum für benachteiligte Personen handelt, nutzt die Stadt München Fördermittel des Freistaates und muss nur etwa ein Drittel der Gesamtkosten selbst tragen. „Ich bin stolz auf mein Kommunalreferat und die GEWOFAG. Zusammen fanden die Experten rund um das Thema ,Alte Heimat‘ heraus, dass die Stadt München Fördermittel für die Stiftungssiedlung beantragen kann,“ so Markwardt.

Auch die geförderte Finanzierung des Projekts erfreut den Kommunalreferenten: „Statt 110 Millionen Euro kommen nach der Bewilligung der Mittel durch den Freistaat lediglich nur noch 30 Millionen Euro auf die Stadt zu. So bleiben 80 Millionen für weitere wichtige Projekte der Landeshauptstadt im Stadtsäckel.“

München und Umland: Noch 3.600 Ausbildungsplätze frei - vor allem in Bäckereien und Gastronomie

'Alte Heimat' bekommt eine Kita

Zusätzlich zu den Wohneinheiten entstehen auf dem Areal der Alten Heimat eine Kita sowie ein Quartierstreff. Die großzügigen Grünflächen bleiben erhalten. Die mit der Verwaltung der Gebäude beauftragte städtische Wohnbaugesellschaft GEWOFAG führt mit den größtenteils hoch betagten Bewohnerinnen und Bewohnern seit Längerem Gespräche. „Sowohl dem Kommunalreferat als auch der GEWOFAG liegt es am Herzen, die baustellenbedingten Belastungen so gering wie möglich zu halten und die Mieterinnen und Mieter so angenehm wie möglich während der Sanierung innerhalb der Stiftung umzusiedeln“, bekräftigt der Kommunalreferent.

  • Bewertung
    3

JETZT LESEN

6 Kommentare

Kommentieren

  1. null