Gute Noten für die Seen in Oberbayern und die meisten Strände an den Küsten – das Wasser in Bayern und am Mittelmeer ist rein.

München - Der Urlaub und der Sommer können kommen: Die Umweltagentur der Europäischen Union hat Spitzennoten an Bayerns Badeseen und die meisten Strände in Europas Ferienregionen vergeben. Das Wasser von mehr als 22.000 Binnengewässern und das Meerwasser in den meisten Badebuchten ist so rein, dass dort getaucht, geschwommen und geplanscht werden kann.

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Die EU misst die Wasserqualität mit zwei Leitlinien: Wer die strengsten Werte erfüllt, erhält die Note „exzellent“ –in der AZ-Grafik (am Ende des Artikels steht der Download Link. Rechtsklick und Ziel speichern unter...) sind diese Badeseen mit einem blauen Icon und der Bezeichnung „sehr gut“ gekennzeichnet. Gewässer, die lediglich die Mindestanforderungen erfüllen, sind grün gekennzeichnet – das steht für „ausreichend bis gut“. Europaweit war die Qualität von 93 Prozent der Gewässer mindestens ausreichend, davon bekamen 77 Prozent die Note „sehr gut“. Nur zwei Prozent erfüllten die Anforderungen nicht.

Maßgeblich für die Benotung ist allerdings nur die Belastung des Wassers mit Bakterien. Umweltschützer kritisieren, dass beispielsweise Pestizide nicht erfasst werden. Gemessen wird die Anzahl sogenannter Enterokokken und Escheria coli-Bakterien. Zwar können diese Keime auch Krankheiten wie Magen-Darm-Infektionen oder Harnweg-Entzündungen auslösen, vor allem aber sind sie ein Hinweis darauf, wie stark das Wasser mit Abwässern oder Abfällen aus der Tierhaltung belastet ist.

In Bayern wurde nur der Meerhofsee in Unterfranken als ungenügend bewertet. Der Fasaneriesee bekam 2010 noch die rote Karte, die Qualität hat sich 2011 verbessert. Der Unterföhringer See hatte sich 2010 verschlechtert, 2011 wurde er nicht überprüft.

Das beste Meerwasser gibt es laut EU in Zypern, Kroatien, Malta und Griechenland – hier wurden 90 Prozent mit sehr gut bewertet. In Italien, Spanien und Portugal sind es 80 Prozent. Am unteren Ende der Skala finden sich die Niederlande, Bulgarien und Belgien.

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