Von heute an drohen die üblichen Megastaus – nicht nur auf dem Weg in die Skigebiete.

München - Wer am Wochenende nicht arbeiten muss, der kann heuer mit zwei freien Tagen gemütlich ins Weihnachtsfest starten. Wobei „gemütlich“ ein dehnbarer Begriff ist. Denn auf den Straßen wird’s so zugehen wie in den Kaufhäusern, warnt der ADAC. Winterliche Straßenverhältnisse hin oder her. Wann ist mit den meisten Staus zu rechnen?

„Richtig voll ist es am Samstag“, sagt ADAC-Sprecher Otto Saalmann. Dann bauen sich die Staus ab zehn Uhr morgens auf. Ruhiger wird’s erst ab 16 Uhr. Mit wenig Verkehr ist am vierten Adventssonntag zu rechnen, und „richtig staad“ wird’s auf den Straßen am Montag ab zwölf Uhr.  Vorbei mit der weihnachtlichen Ruhe auf den Straßen ist’s aber spätestens am Freitag, 28. Dezember.

Für diese zweite Reisewelle gilt das gleiche wie am Wochenende vor Weihnachten: Erst am Sonntag entspannt sich die Verkehrssituation. Die dritte Reisewelle wird am Wochenende um den 6. Januar losrollen – fort aus den Urlaubsgebieten.

Wo geht’s besonders zu?

An den Stautagen wird’s um alle Großstädte herum voll, auch um München. Die längsten Staus erwartet der ADAC in Richtung der Wintersportgebiete. Besonders kritisch wie immer ist die A8 Richtung Salzburg. Mehr Zeit einplanen müssen Autofahrer auch auf der A95 Richtung Garmisch-Partenkirchen. Gleichzeitig dürfte auch die A9 Richtung Berlin kurz vor den Festtagen ziemlich überlastet sein.

Auch im Ausland wird Geduld gefragt sein: in Österreich auf allen wichtigen Autobahnen sowie den Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen; in Italien auf der Brennerautobahn und den Straßen ins Puster- und Grödnertal.