AZ-Serie "Mein Sommer": In München ist Baden erlaubt – und zur Schickimicki-Szene gibt’s Alternativen.

 

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Ein perfekter Sommertag - das heißt für mich die Beine baumeln lassen und die Vorzüge der Stadt genießen. Denn für den zuagroasten niedersächsischen Provinzler gibt’s in München noch immer viel zu entdecken. Also: Raus aus der Redaktion, rein ins City-Leben – mit der nötigen Portion Gelassenheit. Letztere ist im Norden nicht ganz so verbreitet, hier kann man sie zelebrieren.

Los geht’s also mit dem ausgiebigen Frühstück ins „Soda“ – bei umfangreicher Sonneneinstrahlung lässt sich hier mit dem allmählich erwachenden bunten Treiben auf der Türkenstraße entspannt in den Tag starten. Wird’s einem dann ab mittags zu viel mit dem „Sehen- und-gesehen-werden“-Szene, die dann langsam beginnt, ihr Revier zu markieren, flieht man am besten mit dem Radl in die nächste Ruhe-Oase.

Dann geht’s die Isar hinauf in den Englischen Garten. Vorbei an den Touristen-Scharen, findet sich im zweiten Teil zwischen „Seehaus“ und „Aumeister“ immer ein gutes Plätzchen: endlos grüne Wiese, ein Baum, ein Buch, wahlweise die AZ oder das Bundesliga-Radio – das reicht für die nächsten Stunden. Klingt langweilig? Mag sein, aber vor allem entspannend.

Nach zwischenzeitlicher Abkühlung in der Isar – in Elbe, Leine oder Weser fast undenkbar – wird dann abends bei der einen oder anderen Kaltschale im Freundeskreis gegrillt, bevor es zurück in die Stadt geht – dort folgt, wenn man will, der aktivere Part des Tages: das Nachtleben.

 

 

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