AZ-Serie "Besser leben" Wohlfühl-Anwendungen: Einfach Wellness für daheim

Entspannen in der heimischen Badewanne – auch wenn sie nicht mehr aus Zink ist wie hier – ist nur eine von vielen Möglichkeit, sich im Alltag eine kleine Auszeit zu nehmen. Foto: imago

Wer seinem Körper etwas Gutes tun möchte, muss nicht immer gleich ins Spa gehen, weiß Wellness-Coach Karoline Müller.

Einfach mal übers Wochenende wegfahren, sich massieren und rundum verwöhnen lassen – klingt gut, oder? Doch wenn es nach Wellness- und Lifestylecoach Karoline Müller geht, ist das gar nicht unbedingt nötig – und auch nur ein kleiner Teil von dem, was man als „Wellness“ bezeichnet.

Mindesten genauso wichtig sind für sie Sport und Ernährung: „Dabei gibt es die innere Ernährung, also alles, was wir übers Essen und Trinken zu uns nehmen, und äußere Ernährung, welche die Pflege umfasst.“ Und für diese äußere Ernährung muss man nicht ins Wellnesscenter, sondern kann sie auch ganz einfach daheim umsetzen. Zehn Tipps, wie Sie Ihrem Körper etwas Gutes tun und auch für geistige Erholung sorgen können:

1 Lieber viele kleine Behandlungen als eine große: Statt einmal im Jahr einen Wellnesstag einzulegen, sollte man Gesichtsbehandlungen, Bäder etc. lieber in den Alltag integrieren und sich öfter kleinere Auszeiten nehmen. Masken kann man zum Beispiel vor dem Computer oder Fernseher einwirken lassen.

2 Bei der Freundin klauen: Auch Männer haben eine Haut, sagt Müller – und die sollte nicht vernachlässigt werden. Sie wirkt zwar etwas robuster, freut sich aber trotzdem ab und zu über Pflege. Es müssen nicht immer spezielle Männerprodukte sein – die Herren können also ruhig auch Pflegeprodukte der Freundin benutzen. Oft unterscheiden sich die Männerprodukte nur im Geruch, nicht aber in den Inhaltsstoffen.

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3 Vielseitig: Aloe Vera wirkt entzündungshemmend, spendet Feuchtigkeit und beugt der Hautalterung vor. Eine Anwendungsmöglichkeit ist eine Packung für Hände und Füße. Die zieht am besten ein, wenn man alles mit Frischhaltefolie umwickelt und die Packung 15-20 Minuten einwirken lässt. Wer Hände und Füße solange nicht unbenutzt lassen kann, lässt das Ganze über Nacht einwirken.

4 Atmosphäre schaffen: Schönes, nicht zu grelles Licht, Kerzen (wer mag, kann auch Schwimmkerzen benutzen), ein angenehmer Duft wie Rose oder Vanille, die passende Musik und: Fernseher und Co. abstellen.

5 Baden mit Zirbelkiefer: Um Stress abzubauen, eignet sich der Badezusatz Zirbel besonders. Entspannungsbäder sollte man am besten nehmen, wenn man sich erlauben kann, danach müde zu werden. Ideale Dauer: 20 bis 30 Minuten. Da das heiße Wasser dem Körper Feuchtigkeit entzieht, danach eincremen.

 

 

6 Schneller wach: Morgens nach der heißen Dusche einen kalten Wasserstrahl über Waden und Arme laufenlassen, bringt den Kreislauf in Schwung!

 

7 Gegen Cellulite: Eigentlich helfen nur Sport und gesunde Ernährung. Ein bisschen kann man aber mit einem Massageschwamm, z. B. aus Luffa, nachhelfen. Täglich unter der Dusche in kreisenden Bewegungen in Richtung Herz über die betroffenen Stellen gehen. Das fördert die Durchblutung.

8 Schlau auswählen: Es muss nicht Naturkosmetik sein, Parabene und Mineralöle sollten die Pflegeprodukte aber nicht enthalten – denn die können krebserregend sein. Beide müssen auf der Liste der Inhaltsstoffe stehen. Parabene, die in Kosmetika häufig verwendet werden, sind zum Beispiel Propylparaben und Butylparaben (Konservierungsstoffe).

 

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9 Für Allergiker: Bei Kosmetik, die man noch nicht kennt, sollte man besonders vor dem Auftrag im Gesicht vorab auf einer unempfindlichen Stelle – etwa dem Handrücken oder der Arminnenseite – testen, ob sie eine allergische Reaktion hervorrufen.

10 Die Zauberformel: Es hängt von unterschiedlichen Faktoren wie etwa der sportlichen Betätigung ab, grob kann man aber sagen: Pro 25 Kilo Körpergewicht sollte man einen Liter Wasser trinken – auch beim Wellnessen daheim. Dadurch verbessert sich zum Beispiel das Hautbild. Müllers Empfehlung: Nach dem Aufstehen als erstes ein Glas Wasser trinken, um den Stoffwechsel nach der Nacht wieder anzuregen.

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