AZ-Ratgeber So wird Neujahr kein Katertag - die besten Tipps

Je ausgelassener der Abend, umso dicker der Schädel am nächsten Morgen? Muss nicht sein, die AZ verrät, wie. Foto: dpa

Damit der 1. Januar nicht mit einer bösen Überraschung aufwartet, hat die AZ Tipps zusammengestellt, wie Sie fit bleiben – oder wieder werden.

München - Silvester steht vor der Tür, die Korken knallen – und der Kater lauert schon. Doch man kann ihn auch austricksen: Mit ein paar Tipps und Kniffen gelingt es, auch ohne bösen Brummschädel ins neue Jahr zu starten oder zumindest die Folgen einer feucht-fröhlichen Silvesterparty schnell wieder loszuwerden.

Tipp 1: Was ein Kater so gar nicht mag, ist Wasser: Trinken Sie daher vor, während und nach der Silvesterparty reichlich kohlensäurearmes Mineralwasser, notfalls auch Leitungswasser. Schließlich werden durch Alkohol vermehrt Flüssigkeit und Mineralstoffe wie Natrium ausgeschwemmt, was zu einer Austrocknung des Körpers führt. Darauf reagiert in erster Linie das Gehirn sehr empfindlich und protestiert mit heftigen Kopfschmerzen.

Tipp 2: Nicht auf nüchternen Magen trinken: Was dem Körper sonst eher weniger guttut, ist diesmal sogar angeraten. Schaffen Sie sich vor dem Besuch Ihrer Silvestersause eine gute Grundlage – mit einer ordentlichen Mahlzeit, am besten fettreich. Fett hemmt schließlich die Aufnahme von Alkohol ins Blut, sei’s durch einen deftigen Eintopf oder Pommes mit Mayo.

Tipp 3: Zwischendurch was Salziges: Auf der Silvesterparty gilt es, nicht nur nach Flüssigem zu greifen, sondern auch nach Snacks. Immer wieder mal eine fett- und salzreiche Knabberei in den Mund stecken: Chips, Salzstangen oder Erdnüsse. Auch mit Oliven oder Käse kann man einem Kater vorbeugen.

Tipp 4: Nicht kippen, schon gar nichts Süßes: Beim Trinken sollte es ums Genießen gehen, also auf ein moderates Tempo achten und verschiedene alkoholische Getränke möglichst nicht durcheinandertrinken. Das endet sonst meist böse. Außerdem stark zuckerhaltige, sehr süße Getränke wie Cocktails oder Liköre meiden.

Tipp 5: Dunkle Getränke sind schlechter verträglich als helle: Die größte Kater-Gefahr besteht bei Brandy, Cognac, dunklem Rum und Whiskey. Die enthaltenen Begleitalkohole begünstigen Party-Nachwehen, wobei das natürlich nicht für ein Glas Brandy und Co. gilt, sondern für mehrere.

Tipp 6: Saures Katerfrühstück: Hat alles nichts genützt, dann geht es am Neujahrsmorgen um Schadensbegrenzung. Dafür gibt es den bekannten Rollmops. Außerdem helfen saure Gurken, Artischocken oder eine heiße Bouillon – was alles den Mineralstoffhaushalt wieder ins Lot bringt. (Haushalts-)Zucker vermeiden, also kein Frühstücksbrot mit Marmelade. Wer Appetit auf Obst hat, kann hingegen zugreifen: Vitamin C hilft beim Entgiften der Leber.

Welche Getränke am Morgen danach helfen - und von welchen Sie die Finger lassen sollten

Tipp 7: Flüssiges am Morgen danach: Nehmen Sie all das zu sich, was der Kater gar nicht mag. Zur Linderung seiner Symptome: Viel Wasser trinken, Fruchtschorlen oder auch Milch und gegebenenfalls zusätzlich noch eine Brausetablette mit Mineralstoffen auflösen.

Tipp 8: Das hilft bei einem Brummschädel: Statt einer Kopfschmerztablette, die man bei Kater-Übelkeit besser eh nicht nehmen sollte, lieber feuchtkalte Umschläge auf Stirn und Nacken geben. Für eine entspannende Wirkung sorgt auch das Einmassieren von Pfefferminzöl in Schläfen und Stirn.

Tipp 9: Raus an die Luft: Auch wenn Sie eigentlich lieber im Bett bleiben wollen, tanken Sie Sauerstoff, sobald Sie halbwegs dazu in der Lage sind. Ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft tut gut – im Gegensatz zu Leistungssport bei geschwächtem Kreislauf.

Tipp 10: Vergessen Sie einen berühmten Spruch, nämlich diesen: "Fang’ morgens mit dem Getränk an, mit dem du abends aufgehört hast.“ Tun Sie’s bloß nicht! Der Kater lauert, der ganz große.

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