Pep Guardiola wird den FC Bayern im Sommer verlassen. Wohin es den Katalanen in England genau hinzieht, ist noch unklar. Der 44-Jährige ist bei englischen Top-Clubs gefragt. Fast täglich gibt es neue Gerüchte und Spekulationen. Lesen Sie hier den aktuellen Stand.

Die neuesten Entwicklungen, Gerüchte und Infos im AZ-Newsblog

Wird Pep Guardiola beim FC Bayern verlängern? - Hier informieren wir Sie rund um die Uhr über den aktuellen Stand, ordnen Spekulationen und Gerüchte ein, analysieren die Lage.

 

+++ Guardiola schon in ManCity-Planungen involviert? +++

Guardiola stimmt mit den Verantwortlichen von Manchester City bereits Zu- und Abgänge ab. Das berichtet jedenfalls die britische Tageszeitung "Telegraph". Demnach soll sich der Katalane für den Kauf von John Stones (Everton-Verteidiger) sowie die Verkäufe von Wilfried Bony (27, Stürmer) und Eliaquim Mangala (24, Verteidiger) aussprechen.

 

+++ Spanische Zeitung: Ancelotti für drei Jahre zum FCB +++

Laut der spanischen Zeitung "Marca" soll der Wechsel auf der Trainerbank des FCB bereits fix sein: Guardiola geht zum Saisonende, dafür kommt Carlo Ancelotti. Wie Pep auch soll der Italienier für drei Jahre unterschreiben. Der 56-Jährige möchte in diesem Jahr pausieren, wird aber auch mit englischen Top-Clubs in Verbindung gebracht. Doch diesen soll Ancelotti dem Medienbericht zufolge abgesagt haben, weil er den Bayern als Pep-Nachfolger schon zugesagt habe.

 

+++ Medien: Drei Personen beraten sich mit Guardiola +++

Ist die Pep-Entscheidung bereits gefallen? Man weiß es nicht. Wie die "Bild" berichtet, berät sich Guardiola zu dieser wichtigen Entscheidung mit seiner Frau Cristina, seinem Bruder Pere - der zugleich sein Berater ist - sowie Manel Estiarte, seinem persönlichen Berater. Estiarte gab aus Vertrauensgründen bislang keine Auskunft über die Pep-Entscheidung.

 

+++ Medien: Pep Guardiola geht im Sommer +++

Für den Arbeitssieg des FC Bayern im Pokal-Achtelfinale gegen den SV Darmstadt 98 interessierte sich schon kurz danach kaum noch jemand. Das, was Bayern München gerade umtreibt, ist die Sehnsucht nach ein wenig Erholung - und die Hoffnung auf ein "Ja" ihres Trainers Pep Guardiola.

"Ich kann nicht in ihn reinschauen", sagte Torwart Manuel Neuer nach dem weitgehend schmucklosen 1:0 (1:0) und zur Hängepartie um den im Sommer auslaufenden Vertrag des Spaniers. Die spanische Zeitung "Marca" vermeldete am Mittwoch, dass der Erfolgscoach seine Zelte an der Isar am Saisonende abbrechen werde. Eine Bestätigung für die Information gab es jedoch nicht. Dass sie sich beim Rekordmeister praktisch ausnahmslos eine Zukunft mit Pep wünschen, ist seit Wochen weithin bekannt.

 

+++ Hitzfeld: Darum geht Guardiola nach Manchester +++

Per Skype gab Ex-Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld dem Schweizer Nachrichtenportal "Blick" ein Interview. In diesem verkündet der 66-Jährige: "Ich vermute, dass Pep Bayern verlässt, weil Manchester City den Geldhahn weiter aufdreht." Der ehemalige Schweizer Nationaltrainer ist sich sicher, weil Guardiola in Sachen Vertragsverlängerung beim FC Bayern zögert: "Es gibt keinen Grund, im Dezember mit einer Entscheidung zu warten, da jetzt keine Titel vergeben werden."

 

+++ Kandidaten beim FCB: Die vereinslosen Favre und Hiddink +++

Einen bislang eher selten genannten Kandidten bringt das Nachrichten-Portal "N24" ins Spiel: Demnach soll der 69-jährige Guus Hiddink zum Kreis der potentiellen Guardiola-Nachfolger gehören. Ebenso hätten die Bayern den in Gladbach zurückgetretenen Lucien Favre auf dem Schirm. Den Schweizer soll vor allem FCB-Chef Karl-Heinz Rummenigge sehr schätzen - sein vorzeitiger Rücktritt bei den Fohlen komme aber beim FCB nicht gut an.

 

+++ Guardiola: Madrid und ich passen nicht zusammen +++

Unter den angeblich interessierten Vereinen kursierte immer wieder Real Madrid. Aber als ehemaliger Trainer des FC Barcelona kann sich Guardiola kein Engagement beim ewigen Rivalen aus Madrid vorstellen, wie er bei der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel in Gladbach erklärte: "Das wäre nicht gut. Wir würden nicht zusammenpassen."

Damit stellte der Katalane klar, was Viele dachten, aber worüber es immer wieder Gerüchte gab. Somit gibt es einen Konkurrenten weniger für den FC Bayern...

 

+++ Lehmann: Gleichwertiger Pep-Nachfolger kaum zu finden +++

Der ehemalige Torhüter Jens Lehmann hofft für die anderen Bundesligisten, dass Pep Guardiola den FC Bayern verlässt - weil die Liga dann wieder spannender werde. Für die Bayern aber wäre eine Verlängerung mit dem Katalanen wichtig, weiß Lehmann, "weil ein adäquater Nachfolger kaum zu finden ist."

 

+++ Baggert nun auch Real Madrid an Pep? +++

Selbst der einstig ewige Rivale von Pep Guardiola, aus seinen Zeiten als Coach des FC Barcelona, soll nun die Fühler nach ihm ausgetreckt haben. Wie das spanische Online-Medium "esports" aus dem Umfeld Guardiolas erfahren haben will, ist Real Madrid an ihn herangetreten. Doch zugleich berichtet "esports", Guardiola habe trotz einiger interessierter europäischen Top-Clubs noch keinen Vorvertrag unterschrieben.

 

+++ Spanische Sendung: Guardiola-Abgang nach Manchester fix +++

In der spanischen Radiosendung "El Partido de las 12" wird berichtet, dass sich Pep Guardiola bereits entschieden hat. Demnach soll der Katalane ab kommendem Sommer Trainer bei Manchester City werden. Anfang des Jahres soll der Guardiola-Abgang offiziell gemacht werden. Demnach wäre ein Austausch zwischen dem FC Bayern und Guardiola, wie ihn Karl-Heinz-Rummenigge für den Zeitpunkt nach dem letzten Hinrunden-Spiel gegen Hannover 96 angekündigt hat, sinnlos.

 

+++ Rummenigge vergleicht Guardiola mit Beckenbauer-Abgang+++

Karl-Heinz Rummenigge betont seine Ruhe in Sachen Vertrag von FCB-Coach Pep Guardiola. Auch beim Abgang von Franz Beckenbauer 1977 "schrieben die Zeitungen: Jetzt geht beim FC Bayern die Welt unter. Dann war drei Monate Irritation, dann ging es weiter." Generell gilt für den Bayern-Boss: "Es geht immer weiter. Es gibt keinen Menschen auf der Welt, der irgendwann nicht zu ersetzen sein muss."

 

+++ Rummenigge bestätigt: Entscheidung bis Ende des Jahres+++

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge betonte bei einem Sponsorentermin in München den bisher publizierten Zeitplan der Verhandlugen: "Pep Guardiola und ich haben immer gesagt, im Jahr 2015 gibt es eine Entscheidung." Nach dem letzten Saisonspiel am 19. Dezember in Hannover solle es ein klärendes Gespräch zwischen Guardiola und dem FC Bayern geben.

 

+++ Bayern-Kapitän glaubt nicht an Einbruch bei Guardiola-Abgang +++

Philipp Lahm gibt sich zuversichtlich für den unerhofften Fall eines Abgangs von Pep Guardiola. "Wenn Guardiola irgendwann mal geht, kommt sicher wieder ein exzellenter Trainer. Wir müssen erst abwarten, was passiert", sagt der 32-Jährige in einem Interview mit dem Kicker.

Auch das Ziel, die Championsleague zu gewinnen, sieht Lahm im Falle eines Guardiola-Weggangs nicht gefährdet: "Einen Bruch kann ich mir nicht vorstellen, weil jeder Spieler diesen großen Titel holen will."

 

+++ FCB-Sportvorstand Sammer als Guardiola-Nachfolger? +++

Matthias Sammer betonte immer wieder, er wolle nicht mehr als Trainer arbeiten. Doch Szenen beim vergangenen Spiel gegen den FC Schalke nährten Gerüchte.

Der 48-Jährige sprang von der Bayern-Bank auf und gab Verteidiger David Alaba auf dem Feld Instruktionen. Keine Nachfrage bei Guardiola, Sammer hatte wohl eine Spielidee oder Anweisung für den Österreicher parat.

Darauf entstanden in den Medien Gerüchte, Sammer wolle eventuell wieder als Trainer einsteigen - sofern Guardiola bei einem Abgang den Posten des Trainers bei den Bayern wieder neu zur Ausschreibung frei gibt, könnte Sammer als interner Kandidat schon bereit stehen.

 

+++ Englische Zeitung: Bayern bietet Pep 24 Millionen Euro Jahresgehalt   +++

Aus Furcht vor Angeboten aus England werden die Bayern Pep Guardiola angeblich ein Jahresgehalt von umgerechnet etwa 24 Millionen Euro anbieten, berichtet der "Daily Mirror." Geplant sei demnach ein neuer Zwei-Jahres-Kontrakt.

Konkret soll der deutsche Rekordmeister ein Angebot von Manchester City fürchten.

 

+++ Pep-Berater weiß nichts von Guardiolas Plänen  +++

Nach seinem Besuch in München äußert sich der Berater von Pep Guardiola, Josep Maria Orobitg, in der "tz": "Nicht einmal ich weiß, was Pep jetzt vorhat. Letzten Endes trifft er jetzt die Entscheidung selbst. Er ist in solchen Dingen sehr eigen."

Guardiola werde seine Entscheidung nun nach seinen eigenen "Eindrücken" treffen.

Hoffnung für die Bayern-Fans: "Pep ist sehr glücklich in München. Die Stadt ist wunderschön, seine Familie fühlt sich wohl, und der FC Bayern nimmt auch immer mehr sein Gesicht an."

 

+++ Sagnol: Bei ManCity gibt es viel mehr zu tun +++

In einem Interview mit dem Kicker wird Sagnol zu möglichen Vereinen für Guardiola befragt: Paris St. Germain, Manchester City oder FC Chelsea? "Wahrscheinlich gibt es bei ManCity viel mehr zu tun, dieser Klub hat bisher nichts Großes gewonnen", äußerte sich der ehemalige Bayern-Spieler.

Guardiola solle die Bayern verlassen, "wenn er meint, er habe schon 100 Prozent herausgeholt." Dann "sollte er ein neues Projekt angehen. Trainer denken in Projekten."

 

+++ Bayern-Boss Rummenigge kündigt "Weihnachtsüberraschung" an +++

Nach dem 4:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart kündigte der Vorstandsvorsitzende des FCB, Karl-Heinz Rummenigge, ein Gespräch mit Guardiola über eine Vertragsverlängerung "nach dem letzten Spieltag der Hinrunde" an. "Dann gibt es eine Weihnachtsüberraschung - so oder so."

Guardiolas Bruder Pere und sein Berater Josep Maria Orobitg waren zuletzt nach München gekommen. Rummenigge dazu: "Ich habe ihm gesagt, ich möchte ihn erst nach der Hinrunde sprechen, weil wir uns voll auf diese Hinrunde konzentrieren wollen. Wir haben noch wichtige Spiele vor uns."


+++ Sky-Experte bringt "The Special One" ins Gespräch +++

Was, wenn sich Pep Guardiola gegen den FC Bayern entscheiden würde? Für diesen Fall werden immer wieder auch potenzielle Nachfolger gehandelt, allen voran der Italiener Carlo Ancelotti. Einen weiteren prominenten Namen hat jetzt Sky-Experte Christoph Metzelder ins Spiel gebracht: Jose Mourinho. "The Special One" bangt gerade beim FC Chelsea um seinen Trainer-Posten, könnte also bald frei sein. Metzelder: „Mourinho hätte das Format für den FC Bayern. Einen vergleichbaren deutschen Trainer sehe ich nicht.“ (5. September 2015, 10:03 Uhr)

 

+++ Pep: "Diese Frage ist nicht erlaubt" +++

Die Zukunft des Trainers, sie war natürlich auch Thema rund um das Champions-League-Spiel der Bayern gegen den FC Arsenal am Mittwochabend. Vor der Partie gab sich Sportvorstand Matthias Sammer im sky-Interview einmal mehr zurückhaltend. Auf die Frage, ob es eine Verkündigung im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 27. November gebe, sagte Sammer: "Wenn es so wäre, wäre das schön. Die Jahreshauptversammlungen beim FC Bayern sind grundsätzlich schön. Aber das ist viel Spekulation. Wir haben einen klaren Fahrplan, und daran halten wir uns."

Und nach dem Spiel sagte Guardiola auf die Frage, ob er seinen Vertrag verlängern werde, kurz und knapp: "Diese Frage ist nicht erlaubt." (4. November 2015, 23:15 Uhr)

+++ Deshalb schwärmt Guardiola immer wieder von Pellegrini +++

Er wird nicht müde, es zu wiederholen: Den ganzen Tag lang könne er Manchester City beim Fußballspielen zusehen. Gerade erst hat er das wieder in einem Interview geäußert. Angeblich tut er das, weil er den Stil seines Kollegen Manuel Pellegrini so liebt. Mag sein. Allerdings lieben sie den Chilenen in Manchester nicht unbedingt, dulden den Coach dort eher. "Ich betrachte mich als großer Fan von Pellegrini. Ich habe viel von ihm gelernt, viele Konzepte. Ich bin glücklich, mich als einen Verehrer und Kollegen von ihm zu sehen", sagte der Trainer des FC Bayern in einem Interview für ein Buch über Pellegrini. So baut sich der Spanier eine Brücke: Denn es ist ja ein offenes Geheimnis, dass Manchester City schon seit Jahren an Guardiola dran ist - die Vereinsbesitzer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten haben einen Narren an ihm gefressen. Und spanische Medien wollen bereits wissen, dass Guardiola in der kommenden Saison auf der Insel arbeitet. (3. November 2015, 15:40 Uhr)

+++ Lahm: Diskussionen kein Problem +++

Für Kapitän Philipp Lahm sind die andauernden Diskussionen um die Zukunft Guardiola keine Belastung. "Wir müssen hier tagtäglich arbeiten - da kann man sich keine Gedanken darüber machen, was mit dem Trainer am Ende der Saison passiert", sagte der Weltmeister-Spielführer am Montag. Lahm hatte Guardiola zuletzt den Wunsch des Teams nach einer gemeinsamen Zukunft mitgeteilt. (2. November 2015, 13:55 Uhr)

+++ Guardiola besucht seinen kranken Mentor +++

Titel und Tore, Punkte und Prämien, das Tauziehen um einen Vertrag - wie schnell relativieren sich all diese Dinge im Angesicht einer schweren Erkrankung. Wie im Falle von Hollands Fußball-Legende Johan Cruyff. Der 68-Jährige hat vergangene Woche die Schock-Diagnose "Lungenkrebs" bekommen. Jetzt hat Pep Guardiola den freien Sonntag genutzt, um seinen Mentor Cruyff in Barcelona zu besuchen. (2. November 2015, 13:35 Uhr)

+++ Lothar kritisiert Pep +++

In einem Gast-Beitrag für yahoo Sports.com wundert sich Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus über Pep Guardiola. "Was gibt es Besseres für ihn als die Bayern? In München wird Guardiola jeder Wunsch erfüllt, was will er mehr?" Der Ex-Bayern-Spieler weiter: "Was ich nicht verstehe, ist die Haltung von Trainer Guardiola. Auf was wartet der Spanier eigentlich noch, warum verlängert er nicht?" (2. November 2015, 12:33 Uhr)

+++ Entscheidung am 27. November? +++

Wie das Portal "sport.1" berichtet, soll eine Entscheidung auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern am 27. November verkündet werden. Demnach wollen die Klubbosse die anstehende Länderspiel-Pause zu einem Gespräch mit Pep Guardiola über eine Vewrtragsverlängerung nutzen. (2. November 2015, 12:13 Uhr)

+++ Katalanische Zeitung: Guardiola bleibt +++

Die katalanische Zeitung "Sport" will wissen, dass Pep Guardiola beim FC Bayern bleibt, seinen Vertrag um zwei weitere Jahre verlängern werde. Autor J.M. Casanova schreibt, dass alles darauf hindeute, dass Guardiola die Verlängerung seines Vertrags bei Bayern um zwei Jahre vor dem Jahresende bestätigen werde. Und weiter: Pep Guardiola habe "zahlreiche Angebote, aber er sieht sie sich nicht an". (2. November 2015, 11:07 Uhr)

 


Die Ausgangslage

 

Unglaublich froh waren die Bayern im Winter 2012. Da war klar, dass Welttrainer Pep Guardiola nach München wechseln würde. Damals war der Katalane in seinem Sabbat-Jahr. Zuvor hatte er sich bei seinem Heimatverein FC Barcelona weltweit begehrt gemacht. Vier Jahre war Guardiola in Barcelona als Trainer tätig - er gewann 14 Titel.

Die Bayern wollten den 44-Jährigen sogar so sehr, dass die Vereins-Verantwortlichen damals den Vertrag mit dem erfolgreichen Trainer Jupp Heynckes nicht verlängerten. Zum Abschluss gewann Heynckes das Triple aus deutscher Meisterschaft, DFB-Pokalsieg und Championsleague-Sieg.

Guardiola übernahm mit einem Vertrag für drei Jahre. Dieser läuft im kommenden Sommer aus und die Bayern wären wieder unglaublich froh - wenn sie die Zusammenarbeit mit dem Welttrainer verlängern könnten. Doch der Katalane hält sich bislang mit Aussagen zu einem neuen Kontrakt zurück.

 

Das sagt der Verein

 

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge würde lieber heute als morgen mit Guardiola verlängern. Er glaubt nicht, dass die bisherigen Nicht-Äußerungen des Trainers ein schlechtes Zeichen sind: "Es liegt viel pro Bayern München auf dem Tisch, aber es gibt wahrscheinlich auch andere Bräute, die gut aussehen. Wir sind durchaus optimistisch, dass Pep Guardiola am Ende des Tages in München bleibt. Ich glaube nicht, dass die Finanzen irgendeine Rolle spielen."

 

Das sagt Guardiola

 

Der Bayern-Trainer wirkt mittlerweile sehr genervt von den ständigen Nachfragen um seine Zukunft. "Oh bitte. Ich spreche nicht jede Woche darüber", entgegnete er den Fragen zuletzt. Konkrete Äußerungen gibt es von ihm nicht. Der Katalane verweist darauf, dass bis Sommer noch lange Zeit ist.

Will man aber seine Aussagen als Andeutungen verstehen, so gab es bei der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokalspiel gegen den VfL Wolfsburg Bemerkenswertes. Guardiola äußerte, angesprochen auf ein mögliches Pokal-Aus und das erneute Verpassen des Triples: "Wenn wir das Triple verlieren, tut es mir leid. Dann wird der FC Bayern nächstes Jahr wieder versuchen, das Triple zu gewinnen." Die Aussage kann man als Andeutung verstehen, dass der FC Bayern im nächsten Jahr ohne Trainer Guardiola antritt.

Festzuhalten bleibt: Konkrete Bekundungen - außer Liebesbekundungen á la "der Verein ist Wahnsinn" - hat Guardiola noch nicht von sich gegeben.

 

Das sagt die Mannschaft

 

"Die Mannschaft will, dass er bleibt", äußerte sich FCB-Kapitän Philipp Lahm und betonte: "Die Meinung der Mannschaft ist klar: Dass wir gerne mit unserem Trainer zusammenarbeiten und dass er ein überragender Trainer ist. Alles andere liegt nicht in unserer Hand."