Pep Guardiola ist mehr wert als der Sieg der Champions League. Marco Fenske, der stellvertretende AZ-Sportchef über den Transfer des spanischen Trainers.

Dieser Mann hätte jeden Fußball-Verein der Welt trainieren können. 14 Titel hat Pep Guardiola in vier Jahren mit dem FC Barcelona geholt. Der FC Chelsea soll ihm 22 Millionen Euro geboten haben – pro Jahr. Und dennoch hat sich der beste Trainer der Welt gegen das bestdotierte Angebot und stattdessen für den FC Bayern entschieden.

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Diese Verpflichtung ist für den Klub und für München mehr wert als wenn die Bayern im vergangenen Frühjahr die Champions League gewonnen hätten. Mit diesem Transfer wird klar: Der FC Bayern zählt schon jetzt zu den besten drei Adressen in Europa, nimmt man Barcelona und Real Madrid dazu.

Die Bosse des FC Bayern haben ein Zeichen in die Welt gesandt, das demonstriert: Wir greifen an! Das haben sie 2008 mit Jürgen Klinsmann auch und gingen baden – könnte man jetzt sagen. Pardon, aber der Vergleich ist Quatsch: Klinsmann war ein Trainer-Praktikant, Guardiola ist ein Fußballfachmann.

Aber der spricht ja noch nicht mal Deutsch – könnten sich die Miesepeter denken. Ich habe im Gefühl: Wenn der Spanier im Juli seine erste Pressekonferenz an der Säbener Straße gibt, dann hält er sie komplett auf Deutsch. Er wird den Klub auf eine noch höhere Stufe hieven, dieser Katalane, über den Freunde sagen, dass der Fußball bei ihm sogar über seinem Privatleben und seiner Gesundheit stehe.

Der FC Bayern wird attraktiver für die weltbesten Spieler. Die ganze Fußball-Welt schaut nach München. Was gibt es denn Schöneres?

 

 

 

 

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