AZ-Kommentar Elisabethmarkt-Pläne: Zuhören, bitte!

Die Rufe der Abriss-Gegner werden lauter - die Stadt muss endlich zuhören. Ein Kommentar von AZ-Volontärin Lisa Marie Albrecht. Foto: Daniel von Loeper/AZ

AZ-Volontärin Lisa Marie Albrecht über die Pläne für den Elisabethmarkt.

Dass die Stadt dem Protest von mehr als 20.000 Bürgern gegen den Abriss des Elisabethmarkts so wenig Aufmerksamkeit schenkt, ist inakzeptabel – zumal die Anwohner die möglichen Konsequenzen tagtäglich vor Augen haben. Die Standl am Elisabethmarkt sind in die Jahre gekommen, entsprechen nicht mehr den modernen Anforderungen, müssen saniert werden, sagt das Kommunalreferat – und hat recht damit.

Kein Platz für Alternativen

Doch verteidigt es so vehement einen Totalabriss, dass kein Platz für alternative Lösungen bleibt.

Die Händler des Elisabethmarkts befürworten keineswegs alle einen Abriss – und haben auch nie Pläne für eine Sanierung im Bestand vorgelegt bekommen. Selbst der BA, der sich für die Pläne des Kommunalreferats ausgesprochen hat, kritisiert die Art, wie die Stadt mit der Bürgerbeteiligung umgeht.

Und die Protestrufe der Abriss-Gegner werden mehr und immer lauter. Es wird Zeit, dass die Stadt aufhört, die Ohren zu verschließen.

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