AZ-Filmkritik "Meine schöne innere Sonne" - Liebesproblem

Schön körperlich: Juliette Binoche als Künstlerin. Foto: Pandora

"Meine schöne innere Sonne" - Claire Denis fällt zur Liebe leider nichts Kluges ein.

In einem Diskoschuppen mit Glitzerkugel in der Provinz hängt die Künstlerin Isabelle (Juliette Binoche) mit ihren Galeristenfreunden ab. Da taucht Sylvain (Paul Blain) auf. Sie schaut ihm ins markige Gesicht, er auf ihre Brust. Sie erhebt sich und beginnt mit geschlossenen Augen zu tanzen. Ein melancholisch-verträumtes Stück genügt, dass die beiden sich annähern.

Es fällt im Film relativ leicht, magische Momente der Begegnung einzufangen. Die Kunst beginnt, dann das Zusammenleben zu zeigen. Da kommt "Meine schöne innere Sonne" aber nie an. Außer äußeren Reizen fällt Regisseurin Claire Denis und Christine Angot, mit der sie das Drehbuch verfasst hat, nur noch das Gejammer darüber ein, dass romantische Träumereien unerfüllt bleiben.


Kino: ABC; Theatiner (OmU)
Regie: Claire Denis (F, 95 Min.)

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