AZ-Filmkritik "Criminal Squad": Guter, harter Cop

Dieser Cop (Gerard Butler) arbeitet am Rande der Legalität. Foto: Concorde

Testosteron-Action mit leichten Ansätzen von Tiefe: "Criminal Squad".

Niemand hätte den abgehalfterten und knallharten Cop besser spielen können als Gerard Butler. Schon in der ersten Szene verleiht er Nick O’Brien eine so Testosteron-überbordende Präsenz, dass es für mindestens zwei reichen würde.

Muskelbepackt, mit schäbiger Kluft und einem Auftreten wie die Axt im Walde wird schnell klar, wohin die Reise geht: nämlich in die harte Welt von Gangstern und Cops in Los Angeles, in der Samthandschuhe gegen großkalibrige Waffen getauscht wurden.

Spannung wird aufgebaut

Regisseur Christian Gudegast hat den Film aber nicht ausschließlich mit Actionszenen zugeballert. Schaut man genauer hin, so fällt auf, dass es zwar massig Szenen mit viel Feuerkraft und Action gibt, die Momente dazwischen aber durchaus eine gewisse Tiefe geben und Spannung aufgebaut wird.

Das wird aber oft durch die überzogenen Macho-Protagonisten wieder zunichte gemacht. "Criminal Squad" darf man nicht ernst nehmen. Dann kann man durchaus Spaß haben an all dem Testosteronüberschuss.


Kino: Mathäser und Gabriel (auch OV) Regie: Chr. Gudegast (USA, 125 Min.)

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