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Australian Open Scharapowa im Halbfinale gegen Kvitova

dpa, vom 25.01.2012 07:04 Uhr
Maria Scharapowa ist souverän ins Halbfinale der Australian Open eingezogen. Foto: How Hwee Young Foto: dpa
Maria Scharapowa ist souverän ins Halbfinale der Australian Open eingezogen. Foto: How Hwee Young Foto: dpa

Die ehemalige Weltranglisten-Erste Maria Scharapowa und Petra Kvitova stehen bei den Australian Open in Melbourne im Halbfinale.

Melbourne - Scharapowa gewann gegen ihre russische Kollegin Jekaterina Makarowa mit 6:2, 6:3 und steht Down Under beim ersten Grand Slam-Turnier der Tennis-Saison zum fünften Mal im Halbfinale. Kvitova setzte sich zuvor gegen die ungesetzte Italienerin Sara Errani mit 6:4, 6:4 durch. Damit kommt es am Donnerstag zu einer Neuauflage des Wimbledon-Finales von 2011. Damals hatte Kvitova gesiegt und ihren ersten Grand-Slam-Titel gefeiert. Im zweiten Halbfinale der Damen-Konkurrenz treffen Titelverteidigerin Kim Clijsters und die Weißrussin Victoria Asarenka aufeinander.

"In Wimbledon hat Petra unglaublich gut gespielt. Es wird auch dieses Mal ein schweres Match", sagte Scharapowa, die im Viertelfinale in der Berlinerin Sabine Lisicki die letzte deutsche Spielerin in drei Sätzen ausgeschaltet hatte. Gegen Makarowa hatte sie in der Rod Laver Arena dieses Mal deutlich weniger Mühe. Makarowa konnte zu keiner Zeit an ihre starke Leistung aus dem Viertelfinale anknüpfen, als sie die Amerikanerin Serena Williams klar in zwei Sätzen besiegt hatte.

Nach gerade einmal 1:27 Stunden riss Scharapowa jubelnd die Arme in die Höhe. Ihr Traum vom zweiten Australian-Open-Titel nach 2008 lebt weiter. "Petra ist diejenige, die es im Moment zu schlagen gilt. Sie spielt das beste Tennis ihrer Karriere. Aber ich fühle mich gut", meinte Scharapowa.

Kvitova hatte mit der Italienerin Errani deutlich mehr Schwierigkeiten als erwartet. Die 21-Jährige, die wie Scharapowa in Melbourne nach dem Aus von Caroline Wozniacki auch um Platz eins in der Weltrangliste spielt, leistete sich insgesamt 44 leichte Fehler. Dennoch geriet sie nicht ernsthaft in Gefahr. "Ich wusste, dass es nicht einfach wird. Aber ich habe schon jetzt das zweitbeste Grand-Slam-Ergebnis meiner Karriere erreicht. Deshalb bin ich zufrieden", sagte die Tschechin.

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