Bayern-Boss Rummenigge rät Bayern-Star und Nationalsspieler Mario Götze, der immer wieder in Kleidung seines Privat-Ausrüsters auftritt: "Er sollte sich nicht missbrauchen lassen."

München - Die Modeeskapaden von Mario Götze kommen bei Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge gar nicht gut an. Götze hatte ja schon bei seiner offiziellen Vorstellung die Bayern brüskiert, indem er im T-Shirt seines Privat-Ausrüsters "Nike" erschienen war, die Bayern werden schließlich von "adidas" aussgerüstet.  Das hatte ihm eine saftige Geldstrafe von 20.000 Euro eingebracht.

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Jetzt der nächste Ausrüster-Eklat. Bei der Nationalmannschaft präsentierte sich Götze mit Socken, auf denen unverkennbar das Logo von "Nike" prangte. Götzes Erklärungsversuch: "Das sind Kompressionsstrümpfe, die ich wegern einer Verletzung tragen muss." Dafür hatte es schon einen Anpfiff von DFB-Teammanager Oliver Bierhoff gegeben.

Jetzt legte Bayern-Boss Rummenigge bei "Sky" nach. Auf die Frage, ob er hinter den Aktionen Vorsatz vermute, meinte er: "Möglich. Ich weiß es nicht. Vielleicht steckt aber auch Absicht des Ausrüsters dahinter. Das könnte ich mir durchaus vorstellen. Aber er sollte sich da nicht missbrauchen lassen. Das wäre mein Ratschlag für ihn."

Ein Ratschlag, der auch eine Drohung ist.