Was tun, wenn die Zelt-Kapelle aufhört zu spielen, die Party aber weitergehen soll? Die AZ hat Tipps für eine gelungene After-Wiesn

 

Rund um die Festwiese

Direkt hinter dem Schottenhamel den Hügel hoch, und schon ist man im Wiesnclub. Hunderte Gäste feiern täglich in der Alten Kongresshalle (Theresienhöhe 15), getanzt wird ab 22 Uhr zu Clubmusik. Für die Männer gibt es von mittwochs bis samstags in der Bandida-Lounge Burlesque-Tänzerinnen und Coyote-Shows. Der Eintritt kostet 10 Euro an der Abendkasse. Weitere Infos unter www.wiesnclub.de.

Eine urige Alternative zum Wiesnclub ist das Hacker-Pschorr Bräuhaus ein paar Meter weiter (Theresienhöhe 7). Mit Blick auf die Festwiese wird hier von 22 bis 4 Uhr getanzt, für Stimmung sorgen DJs. Die Eintrittsbändchen kosten 10 Euro und können auch vorab gekauft werden. Weitere Infos: 500593800.

Auf seiner Homepage wirbt das Speiselokal Lenz in der Pettenkoferstraße 48 mit Speisen wie einer „confierten Gänsekeule“, die Fotos suggerieren ein gediegenes Ambiente. Doch zur Wiesn wird im Lenz laut gegrölt und auf den Holzbänken getanzt. Voll ist es immer, schon weil das Lokal für viele auf dem Weg zurück zum Hotel liegt.

Das Substanz in der Ruppertstraße 28 rühmt sich gerne, „Münchens älteste Nach-der-Wiesn-Party“ zu veranstalten. Dabei könnte es sich auch rühmen, die alternativste zu haben. Im Subs herrscht täglich der „ganz normale Wiesn-Wahnsinn“, dazu läuft rockige Indie-Musik, aufgelegt vom „Substanz Allstar-DJ-Team“. Der Eintritt ist frei, los geht es täglich um 20 Uhr.

Das Neuraum in der Arnulfstraße 17 will „dem Zapfenstreich den Garaus“ machen. An allen 16 Wiesntagen wird hier zu Chartmusik und „Partytunes“ getanzt, am Wochenende auch zu House, Elektro, Black Music und R’n’B. In der Keksdose laufen Wiesn-Mucke und Austria-Pop. Der Eintritt ins Neuraum kostet sonntags bis donnerstags 5, am Wochenende 7 Euro. Weitere Infos unter www.neuraum.net.