Auf der Donnersbergerbrücke 18-Jähriger will 16-Jährige vergewaltigen - Festnahme!

, aktualisiert am 28.08.2017 - 16:40 Uhr
Vergewaltigung Missbrauch Symbolbild Foto: dpa

Die Polizei ermittelt gegen einen 18-Jährigen wegen der Vergewaltigung "im besonders schweren Fall": Der Täter versuchte, eine 16-Jährige zu Oral- und Geschlechtsverkehr zu zwingen.

Neuhausen - Die Begegnung war zufällig, die Folgen sind schwer: Am vergangenen Donnerstagabend haben sich ein 18-jähriger Afghane, der in einer Asylbewerberunterkunft im Landkreis Ebersberg lebt, und eine 16-jährige Münchnerin an der S-Bahn Donnersbergerbrücke kennengelernt. Die beiden begegneten sich am frühen Abend am Rollentreppenaufgang.

Von dort fuhren der 18-Jährige und die Münchner Schülerin dann zunächst gemeinsam in Richtung Innenstadt. Offensichtlich verstanden sich auf Anhieb so gut, dass sie sich direkt zu einem weiteren Treffen in der Nacht verabredeten.

Einige Stunden später in der Nacht von Donnerstag auf Freitag gegen 4 Uhr trafen sich die Münchnerin und der Afghane erneut an der Donnersbergerbrücke. Gemeinsam tranken sie größere Mengen Alkohol. Dabei kamen sie sich näher, wie es von der Polizei heißt. Das war dem 18-Jährigen jedoch nicht genug.

Er forderte Oralverkehr

Er fasste der Schülerin an die Brüste und in den Schritt. Dann forderte er von ihr Oralverkehr. Sie wehrte sich dagegen und konnte den Polizeiangaben zufolge das Einführen seines Geschlechtsteils in ihren Mund verhindern. Daraufhin würgte der junge Mann die Schülerin. Er forderte Geschlechtsverkehr von der 16-Jährigen. Dafür streifte er sich ein Kondom über. Wenig später ließ der 18-jährige Afghane aber doch von der Münchnerin ab und flüchtete. Der Grund hierfür ist noch nicht klar.

Die 16-Jährige alarmierte selbst die Polizei. Diese nahm den Täter auf der Donnersbergerbrücke fest.

Der 18-Jährige wurde dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den jungen Mann. Nun wird gegen ihn wegen der Vergewaltigung "im besonders schweren Fall" ermittelt.

Bei einer Atemalkohlbestimmung wurde bei der 16-Jährigen ein Wert von über zwei Promille gemessen. Der 18-Jährige verweigerte den Test, war jedoch laut Polizei "sichtlich alkoholisiert", weswegen er zur Blutuntersuchung musste. 

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