Auf der Bordtoilette Brite zündet sich auf Flug nach München Zigarette an

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Auch auf Flugzeugtoiletten herrscht Rauchverbot. Foto: dpa

Da war die Sucht stärker als der Verstand. Ein 26-Jähriger hat sich auf dem Flug nach München in der Flugzeugtoilette eine Zigarette angezündet. Eine teure Kippe.

München - So ein zweistündiger Flug von London nach München kann ohne Zigarette schon enorm anstrengend sein. Zumindest war es das für einen 26-jährigen Briten, der auf halbem Wege unbedingt seiner Sucht frönen musste.

Weil aber in der Kabine das Rauchen verboten ist, ging der Süchtling auf die Bordtoilette und zündete sich dort genüsslich seine Kippe an. Das vermeintlich heimliche Treiben blieb dem Kabinenpersonal jedoch nicht verborgen - wie auch, bei Rauchmeldern im Flugzeug.

Also warteten bei der Landung im Erdinger Moos bereits Beamte der Polizeiinspektion am Flughafen auf den Mann. Sie erklärten ihm, dass ihn seine Luftzigarette teuer zu stehen kommt: Wegen eines Verstoßes gegen das Luftsicherheitgesetzes musste der junge Brite eine Sicherheitsleistung in Höhe von 250 Euro hinterlegen.

Dafür hätte er sich im Flughafen-Shop gute 40 Packungen Zigaretten kaufen können.

 

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