Geht der FC Bayern auf dem Transfermarkt bald neue Wege? Präsident Uli Hoeneß gibt sich Transfers in einer neuen Größenordnung gegenüber offen.

München - Im vergangenen Sommer tätigte der FC Bayern mit der Verpflichtung von Corentin Tolisso einen Rekordtransfer - satte 41,5 Millionen Euro ließen sich die Münchner den Mittelfeldspieler von Olympique Lyon kosten. Um international konkurrenzfähig zu bleiben, schließt Präsident Uli Hoeneß Neuverpflichtungen in einer noch höheren Größenordung nicht aus.

"Auf den Positionen, auf denen wir Bedarf sehen, werden wir sicher auch mal einen größeren Transfer machen", so der 65-Jährige bei einem Fanclub-Treffen. "Ich denke, da wird es auch mal Transfers von 50, 60 oder 70 Millionen Euro geben."

Bislang hatte der Bayern-Boss immer wieder betont, den "Ablöse-Wahnsinn" auf dem europäischen Transfermarkt nicht mitmachen zu wollen und stattdessen zukünftig verstärkt auf Eigengewächse aus dem neu gebauten Campus zu setzen.

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