Wie die Staatspräsidenten am Montag in Athen mitteilten, wollen Griechenland und Israel ihre deutlich intensivierten Beziehungen noch weiter ausbauen.

Athen - Griechenland und Israel wollen ihre in den vergangenen Jahren deutlich intensivierten Beziehungen weiter ausbauen. Das sagten der griechische und der israelische Staatspräsident, Karolos Papoulias und Schimon Peres, am Montag in Athen.

Die Kooperation soll in den Bereichen Investitionen, Energie, Tourismus, Handelsschifffahrt, Landwirtschaft, Umweltschutz und Handel vertieft werden, teilte Papoulias mit.

Beide Länder hatten in den vergangenen zwei Jahren ihre Beziehungen spektakulär aufgewertet. Es gab gemeinsame Marine- und Luftwaffenmanöver. Griechenland und Israel prüfen zudem die Möglichkeiten, Erdgas aus den vor Israel entdeckten reichen Vorkommen nach Europa zu transportieren. Im Gespräch stehe auch der Bau einer Leitung über Zypern nach Kreta, berichtete die griechische Presse.

Peres machte den Griechen Mut, dass die Finanzkrise überwunden werden könne. "Die Krise ist nicht das Ende der Welt. Sie ist der Anfang für etwas Neues. Griechenland hat den Mut den harten Weg zu nehmen und es wird es schaffen." Beide Seiten verurteilten den Terrorismus, egal wo er herkomme. Peres bezog sich auf den Anschlag auf einen ägyptischen Militärposten auf der Halbinsel Sinai. "Wir müssen den Sinai sowohl von der ägyptischen als auch von unserer Seite sichern. Wir wollen eine Welt voller Touristen nicht Terroristen", sagte Peres weiter.