Mit einem 20-köpfigen Spieleraufgebot und der kompletten Führungsriege ist Bayern München am Sonntagabend vom Flughafen München zum „Projekt Globalisierung“ nach Fernost gestartet.

München - „Wenn man ein Global Player ist wie wir, muss man diese Chance nutzen“, sagte Präsident Uli Hoeneß kurz vor dem Abflug des rund zehnstündigen Sonderfluges nach Peking. Nicht mit an Bord der Maschine LH 2570 waren neben den beiden individuell trainierenden Nationalspielern Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger die verletzen Rafinha und David Alaba.

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Die übrigen sechs deutschen Nationalspieler erhielten nach einem Laktat-Test am Morgen grünes Licht für den Marketingtrip. „Wir reisen mit jeder Menge bekannten Spieler an. Diese Mannschaft muss sich vor niemandem auf der Welt verstecken“, sagte Hoeneß. Der deutsche Rekordmeister trifft am Donnerstag in Guangzhou auf den Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg.

Zwei Tage zuvor ist in Peking ein Testspiel gegen Beijing Guoan geplant. Die Bayern hatten in den vergangenen Jahren ihr Engagement in Asien verstärkt und Tourneen nach Japan, Indonesien und Indien absolviert. In China war die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes aber schon seit fünf Jahren nicht mehr.