Arsenals Nationalspieler Mustafi muss mehrere Wochen pausieren

, aktualisiert am 12.10.2017 - 15:30 Uhr
Deutschlands Shkodran Mustafi liegt verletzt am Boden. Der Verteidiger hat sich im WM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Aserbaidschan eine schwere Muskelverletzung zugezogen. Foto: dpa

Nach seinem verletzungsbedingten Ausscheiden in der WM-Qualifikation fällt Shkodran Mustafi länger aus. Arsenal-Ciach Arsène Wenger spricht von "etwa vier bis sechs Wochen" Zwangspause.

London - Der deutsche Nationalspieler Shkodran Mustafi wird seinem Verein FC Arsenal wegen einer Oberschenkelverletzung voraussichtlich mehrere Wochen fehlen.

Das gab sein Trainer Arsène Wenger am Donnerstag bekannt. Wenger sprach von "etwa vier bis sechs Wochen", die Arsenal auf den 25-Jährigen verzichten müsse.

"Ich glaube nicht, dass er vor der nächsten Länderspielpause zur Verfügung steht", sagte Wenger. Mustafi hatte sich am Sonntag in Kaiserslautern beim Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Aserbaidschan (5:1) ohne fremde Einwirkung verletzt und musste daraufhin schon nach rund 30 Minuten ausgewechselt werden.

Bundestrainer Joachim Löw hatte nach dem Spiel von einem möglichen Muskelbündel- oder Muskelfaserriss gesprochen. "Da sieht es ein bisschen schlimmer aus, das zwingt ihn wahrscheinlich zu einer längeren Pause", sagte Löw beim Fernsehsender RTL.

Der FC Arsenal spielt in der Premier League am Samstag auswärts beim FC Watford. Die deutsche Nationalelf bestreitet am 11. November ihr nächstes Länderspiel. Im Londoner Wembley-Stadion tritt sie gegen England an.

Özil-Verkauf im Januar "möglich"

Weltmeister Mesut Özil könnte den FC Arsenal laut Trainer Arsène Wenger schon im Januar verlassen. "Ja, das ist möglich", erklärte Wenger auf die Frage, ob Arsenal den 28-Jährigen vorzeitig verkaufen könnte, sofern keine Einigung über einen neuen Vertrag erzielt wird.

Özils aktueller Vertrag endet im Sommer 2018. Wenger äußerte jedoch die Hoffnung, dass der deutsche Nationalspieler in London verlängert. "Die Tatsache, dass wir im letzten Jahr keine Einigung erzielt haben, bedeutet nicht notwendigerweise, dass der Spieler uns verlässt."

Özils Berater Erkut Sogut hatte zuletzt von "positiven Gesprächen" berichtet. Neben Özil will Arsenal auch den Chilenen Alexis Sanchez halten, dessen Vertrag ebenfalls im Sommer ausläuft. "Beide (Özil und Sanchez) scheinen hier ziemlich glücklich zu sein und ich hoffe, dass wir das noch hinbekommen", sagte Wenger. Falls nicht, wäre auch ein Verkauf Sanchez' im Januar denkbar. Premier-League-Konkurrent Manchester City soll interessiert sein. # Notizblock

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