Anschläge in München Feuer, Farbe, Steine: Polizei jagt Links-Aktivisten

az, 31.05.2012 11:52 Uhr

Abgefackelte Autos in Haidhausen, Farb-Anschläge in Schwabing, "Anarchy"-Schmierereien am Gymnasium: Die Polizei jagt Aktivisten aus der linken Szene.

München - In der vergangenen Woche kam es zu einer Reihe von politisch motivierten Sachbeschädigungen und zwei Brandstiftungen, bei denen ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro entstand, wie die Polizei berichtet:

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Plakat-Aktion am Gymnasium

In der Zeit vom 21.05.2012, 21.00 Uhr bis 22.05.2012, 06.45 Uhr, klebten bislang unbekannte Täter fünfzehn Plakate an zwei Gymnasien in Sendling. Zudem sprühten sie die Schriftzüge „Anarchy“ und „Final“ an eine Steinmauer im Eingangsbereich der Schule.

Farb-Attacke in der Leonrodstraße

Am 22.05.2012, gegen 00.30 Uhr, kam es zu einer Sachbeschädigung an einer Einrichtung in Neuhausen, in der Leonrodstraße. Ein unbekannter Täter bewarf die Eingangstür der Einrichtung mit einer mit Farbe gefüllten Glasflasche.

Autos brennen in Haidhausen

Unbekannte setzten in Haidhausen am 23.05.2012, gegen 03.00 Uhr, zwei Fahrzeuge einer Telekommunikationsfirma in Brand. Es entstand ein Schaden in Höhe von mehreren Zehntausend Euro.

Fenster eingeworfen

Im Zeitraum vom 23.05.2012, 17.00 Uhr bis 24.05.2012, 07.45 Uhr, wurden an einer öffentlichen Einrichtung in der Dachauer Straße vier Fenster durch Steinwürfe beschädigt.

Farb-Attacke auf Bank

Im letzten Fall bewarf ein unbekannter Täter am 25.05.2012, gegen 04.15 Uhr, die Fassade einer Bankfiliale in Schwabing- West mit einer mit Farbe gefüllten Glasflasche. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.

Direkte Hinweise auf die unbekannten Täter bestehen derzeit nicht. Die Auswertung der gesicherten Spuren dauert an. In politisch links motivierten Internetnachrichtenportalen werden die Fälle thematisiert.

 

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat K 43, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

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Kommentare (6)
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MAI
31
Raimund, 19:23 Uhr

Das sind keine Links-Aktivisten sondern asoziale Kriminelle.

Wer fremdes Eigentum beschädigt, der hat ohnehin massive Minderwertigkeitskomplexe. Sagen wirs doch einfach mal so, wie es ist: Diese Typen können nichts und haben nichts, dumm und faul. Um das zu kompensieren, zerstören Sie unter dem Deckmantel 'linken' Handelns fremdes Eigentum. In Wirklichkeit ist es doch nur Neid und MIssgunst, weil sie selber nichts auf die Reihe kriegen.

MAI
31
Oskar, 14:54 Uhr

Warum steht Coburg nicht mit auf der Liste?

hm?

MAI
31
fuasskaas deluxe, 13:40 Uhr

mian san mia und mia bleim braun

Brutalstmögliche Härte gegen vermeintlich linke Grafittischmierer, größtmögliche Toleranz für rechte Serienmörder...das ist die Polizei im CSU-Bayern des Jahre 2012. Und ja, das alles hat System.

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