Altstadt Im Münchner Büchergeschäft: "Wunderheilerin“ gefasst

AZ, 18.02.2013 17:30 Uhr

In einer Buchhandlung wollte eine 17-jährige Österreicherin Kunden angeblich magische Wurzeln und Rinden verkaufen

Altstadt Im Hugendubel am Marienplatz hat in den vergangenen Wochen eine angebliche Wunderheilerin ihr Unwesen getrieben. Einer Lehrerin (58) schwatzte die Frau für 600 Euro ein wertloses Stück Baumrinde auf (AZ berichtete).

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Sie sei eine Wunderheilerin und verfüge über magische Fähigkeiten, behauptete die Gaunerin. Nachdem sich zwei weitere Frauen bei der Polizei gemeldet hatten und von ähnlichen Begegnungen berichteten, legte sich ein Lockvogel der Polizei in der Buchhandlung auf die Lauer. Prompt wurde auch die Zivilfahnderin von der Betrügerin angesprochen.

Die „Wunderheilerin“ bot ihr eine Kräuterwurzel an. Statt Bargeld bekam die 17-Jährige aus Österreich eine Einladung, der Polizistin mit aufs Präsidium zu folgen. Sie hatte mehrere 100 Euro in der Tasche.

 

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Kommentare (7)
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FEB
19
Vorschlag, 15:52 Uhr

Stadträtin

Ein klarer Fall für die Stadträtin der Linken - Frau Henn. Die nächste Strasse sollte 'Wunderheilerin-Strasse' genannt werden.

FEB
19
Alex, 13:02 Uhr

Baumrinde?

Seit wann ist der Verkauf von Baumrinde strafbar?

FEB
19
hammaned, 07:22 Uhr

Dummheit

Die Dummen sterben eben nicht aus. Also ich habe kein Mitleid mit den Betroffenen oder wurden sie vielleicht zum Kauf der angeblichen Heilmittel gezwungen. Dummheit soll Weh tun und was tut am meisten Weh? Der Geldbeutel. Die ganze Esotherik beruht doch auf Betrug und Lüge und doch gibt es allemal öffentliche Messen auf denen z.B. ordinäre Kofferradioantennen (ca.1,50 €) als Pendel für über 50 € oder simple Halbedelsteine die ich per Kilo in jedem Gartencenter für ein paar Euro erwerben kann als lebenswichtige Heilsteine zu Horrorpreisen verkauft werden. Bitte erklär mir einer den Unterschied!

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