Alle News aus Elmau und Garmisch-Partenkirchen G7-Gipfel: Der News-Blog zum Nachlesen

Teilnehmer des Protestcamps marschieren durch Garmisch-Partenkirchen - begleitet von hunderten Polizisten. Foto: dpa

Der G7-Gipfel ist rum, die Spitzenpolitiker haben ihre Ergebnisse präsentiert und sind wieder auf dem Heimweg. Alle News und Infos zu den aufregenden letzten Tagen hier, im AZ-News-Blog, nochmal zum Nachlesen.

  • Am 7. und 8. Juni trafen sich auf Schloss Elmau in Garmisch die Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Italien, Kanada und den USA zum G7-Gipfel.
  • Erschöpfte Gipfelgegner sagten Protestmarsch am Montag ab
  • G7-Staaten erwägen, Sanktionen gegen Russland zu verschärfen
  • Staatschefs und Klimaschützer zeigen sich zufrieden, Gegner kritisieren Polizei
  • Ergebnisse und Abschluss-Reden im Überblick

 

+++ Das war's! Alle Infos zum G7-Gipfel nochmal zum Nachlesen +++

Das waren zwei spannende und spektakuläre Tage in München, Garmisch-Partenkirchen und Elmau. Die Teilnehmer haben miteinander diskutiert und ihre Ergebnisse präsentiert - bleibt abzuwarten, wie die gemeinsam gefundenen Lösungen in die Tat umgesetzt werden. Obama, Hollande und Co. sind auf dem Heimweg und auch in Bayern, vor allem in Garmisch und Elmau, kehrt wieder etwas mehr Ruhe ein. Auch wir verabschieden uns hiermit - alle Nachrichten und Infos im Überblick gibt es weiter im News-Blog zum Nachlesen.

 

Ab hier: Der AZ-Newsblog zum G7-Gipfel zum Nachlesen

 

+++ Kreml-Chef Putin plädiert für G20-Gruppe +++

Im Vorfeld des G7-Gipfels gab es viele Diskussionen bezüglich Russlands Ausschluss. Immer wieder wurde beraten, ob der russische Präsident Wladimir Putin nicht doch zum Treffen in Elmau eingeladen werden soll. Jetzt äußert sich Kremlsprecher Dmitri Peskow, der sagt, dass Putin in der G20-Gruppe der führenden Industrie- und Schwellenländer ein wirksameres Format zur Lösung internationaler Probleme sieht, als in G7 oder G8. Klingt nach einem kleinen Seitenhieb Richtung Angela Merkel.

+++ Polizeiaufgebot unverhältnismäßig? +++

Was im Gedächtnis bleibt: Hundertschaften von Polizisten gegen weitaus weniger und friedlichere Demonstranten als erwartet. Zu Gewalt und Randale kam es fast nirgendwo. Was Innenminister Herrmann (CSU) als Erfolg wertet, wird von den Kritikern als "grotesker Widerspruch zu den Störungen bezeichnet". Ein politischer Streit entbrennt. Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier

+++ Obama zu Russland und IS-Terror +++

Bei seinem Resümee ging US-Präsident Barack Obama nur kurz auf den Klimaschutz, Wirtschaftsziele und das Freihandelsabkommen TTIP ein. Zentrale Punkte seiner Rede waren anschließend die Ukraine Krise und der Kampf gegen den IS-Terror. Die Statements kurz zusammengefasst:

  • Obama forderte den russischen Präsidenten Wladimir Putin auf, in der Ukraine-Krise das Minsker Abkommen einzuhalten. "Unsere Hoffnung ist, dass wir keine zusätzlichen Schritte unternehmen müssen, weil Russland sich an Minsk hält" Er lobte in diesem Zusammenhang Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande, die bei den Verhandlungen mit Putin "außergewöhnliche Ausdauer und Geduld" gezeigt hätten. Die G7-Partner seien jedoch notfalls bereit, die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen. Putin müsse sich überlegen, ob er sein Land in die Isolation führen wolle, nur wegen eines "irrgeleiteten Verlangens nach einer Wiedererlangung eines Sowjetreiches".
  • Anschließend rief der US-Präsident zu mehr Engagement im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf. Es müssten mehr irakische Soldaten ausgebildet und mit der notwendigen Ausrüstung ausgestattet werden, sagte er. Zu der Anti-IS-Koalition gehört auch Deutschland. Die Bundeswehr bildet bereits kurdische Kämpfer im Nordirak aus. Zudem hat Deutschland Waffen an die Kurden geliefert. Obama warnte vor der Schlagkraft des IS. "Sie sind wirklich sehr beweglich, sie sind sehr aggressiv und sie nehmen jede Chance wahr, die sich bietet."

Inzwischen (kurz vor 18 Uhr) ist Barack Obama mit der Air Force One am Münchner Flughafen abgehoben. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und eine Abordnung der Gebirgsschützen hatten den US-Präsidenten am am Rollfeld verabschiedet.

 

+++ Klimaschützer feiern: "Elmau hat geliefert" +++

Die Umweltorganisation Greenpeace hat die Ergebnisse des G7-Gipfels bei der Klimapolitik gelobt. "Elmau hat geliefert", so Greenpeace-Energieexperte Tobias Münchmeyer am Montag. Die Vision einer globalen Energiewende hin zu 100 Prozent Erneuerbaren habe deutlich Konturen gewonnen. "Mit ihren Beschlüssen stimmen die G7 endgültig den Abgesang auf die Kohle an." Es müsse nun aber die "Hintertür für gefährliche Scheinlösungen" wie Atomenergie verriegelt werden.

Die Entwicklungsorganisation Oxfam kommentierte, die G7-Staaten hätten beim Klimaschutz einen "Schritt vorwärts gemacht" und ein Ende des fossilen Energiezeitalters in Aussicht gestellt. "Dies steht jedoch in scharfem Kontrast zu dem, was die einzelnen Mitgliedsstaaten für die Pariser Klimakonferenz bislang an nationalen Zielen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen auf den Tisch gelegt haben."

+++ Delegationen reisen ab - Autobahnen dicht +++

Während Merkel, Obama und Co. ihre Pressekonferenzen geben und später per Helikopter zum Münchner Flughafen gebracht werden, reisen die Delegationen der Teilnehmerländer mit dem Auto. Deshalb kommt es auf der gesamten Strecke von Garmisch immer wieder zu Sperrungen. Auf dem Mittleren Ring in München bildeten sich am Mittag lange Staus.

+++ G7-Gewinner und -Verlierer - Einzelhandel in Garmisch leidet +++

Bürgermeisterin Sigrid Meierhofer (SPD) erwartet, dass Garmisch-Partenkirchen langfristig vom G7-Gipfel profitieren wird. Das trifft vor allem auf das Gastgewerbe zu. Wer am Wochenende starke Einbußen hinnehmen musste, waren die Einzelhändler. Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier

+++ Merkel-Pressekonferenz nach dem G7-Gipfel +++

Nach den Konferenzen auf Schloss Elmau folgen die Pressekonferenzen der Staatschefs. Bundeskanzlerin Angela Merkel machte den Anfang. Die wichtigsten Punkte der Rede in Kürze:

  • Kampf gegen Epidemien verbessern: Die G7-Staaten wollen den Kampf gegen Epidemien wie Ebola verstärken. Das Gesundheitssystem in vielen Ländern müsse verbessert werden. Notwendig seien internationale, koordinierte Mechanismen.
  • Treibhausgase auf Null reduzieren: Die G7-Länder wollen vor Ablauf des Jahrhunderts den Ausstoß von Treibhausgasen auf Null reduzieren. "Wir wissen, dass wir im Lauf des Jahrhunderts eine Dekarbonisierung brauchen", so Merkel. Alle G7-Länder werden zur UN-Klimaschutzkonferenz im Dezember in Paris Verpflichtungen für eigene Klimabeiträge abgeben. Ein Fonds für Klimaschutz in Entwicklungsländern, der von 2020 aus jährlich mit 100 Milliarden US-Dollar aus öffentlichen und privaten Mitteln gefüllt werden soll, sei auf dem Gipfel ebenfalls beschlossen worden.
  • Russland kein großes Thema - G7 verteidigt: Russland und die Ukraine-Krise seien keine großen Themen gewesen. Über andere Konflikte habe man deutlich länger diskutiert. Dennoch senden die G7-Staaten ein deutliches Signa,l an Russland. Sollte die Situation in der Ukraine sich nicht verbessern, wolle der Westen die Sanktionen gegen Russland verschärfen. Das G7-Format (ohne Russland, Indien, China) verteidigte Merkel. "Das Format hat sich nach übereinstimmender Bewertung, glaube ich, bewährt", sagte sie. Der Gruppe wichtiger Industrienationen gehören neben Deutschland die USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan und Kanada an.
  • Schuldendrama Griechenland: "Es ist nicht mehr viel Zeit, das ist das Problem." Griechenland sei ein Thema bei den Beratungen gewesen, auch die nicht-europäischen Länder hätten sich zur Lage erkundigt. Die Solidarität der europäischen Länder und des IWF erfordere, dass Griechenland Maßnahmen umsetze und vorschlage. Griechenland ist von der Staatspleite bedroht. Merkel verwies auch auf ein Treffen mit Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras am Mittwoch in Brüssel

Eine Zusammenfassung finden Sie hier

+++ Merkel: "G7-Gipfel sehr produktiv" +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den G7-Gipfel als Erfolg und "sehr produktives" Treffen bezeichnet. Die Gruppe verbinde mehr als Wohlstand und Wirtschaftskraft, sagte Merkel am Montag zum Abschluss des G7-Gipfels in Elmau. Die G7-Staaten seien durch gemeinsame Werte verbunden.

+++ Bayerns Innenminister Herrmann zieht positive Bilanz +++

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat in München eine positive Bilanz zum G7-Gipfel gezogen. Dabei verteidigte er vor allem die hohe Polizeipräsenz. "Die deutliche Polizeipräsenz hat dafür gesorgt, dass sich potenzielle Gewalttäter genau überlegt haben, ob sie etwas anstellen oder überhaupt anreisen." Insgesamt waren mehr als 20 000 Polizisten rund um den Gipfel im Einsatz.

Auf Seiten der Gipfel-Gegner war die einschüchternde Haltung der Polizei der Hauptgrund für den gedämpfte Demonstrationswillen verantwortlich gemacht worden.

+++ Sanktionen gegen Russland sollen verschärft werden +++

Russlands Präsident Wladimir Putin hat bei den G7-Vertretern weiterhin schlechte Karten. Die Staatenlenker wollen die Sanktionen gegen Russland verschärfen, falls die Lage in der Ostukraine weiter eskaliert, so tönte es am Montag aus den Delegationen.

Der Westen wirft Moskau vor, prorussische Separatisten in der Ostukraine zu unterstützen und damit das Land zu destabilisieren. Die Lage in der Ostukraine verschlechterte sich zuletzt nach Einschätzung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) deutlich. Russland war nach der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim unter Präsident Wladimir Putin aus dem Kreis der G-8-Staaten ausgeschlossen worden.

+++ Klima: G7 einigt sich auf 2-Grad-Ziel +++

Die Staats- und Regierungschefs der G7-Länder haben beim Gipfel in Elmau ein verbindliches Zwei-Grad-Ziel zur Begrenzung der Erderwärmung beschlossen. Damit wollen sie eine Mindestvoraussetzung schaffen, dass die UN-Klimakonferenz in Paris ein Erfolg werden kann, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag.

+++ Obama und das Bier-Geheimnis +++

Diese Frage beschäftigte einige mehr, als so mancher Tagesordnungspunkt beim G7-Gipfel: Hat der US-Präsident bei seinem Empfang in Krün wirklich Alkohol getrunken? Am Sonntagvormittag hatten Barack Obama, Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Ehemann Joachim Sauer ein traditionelles bayerisches Weißwurst-Frühstück samt Weißbier serviert bekommen. Krüns Bürgermeister Thomas Schwarzenberger (CSU) hat das Geheimnis jetzt gelüftet. Die Antwort gibt's hier!

+++ Ausgelaugte G7-Gegner wollen nicht mehr marschieren +++

Das Protestbündnis "Stop G7 Elmau" hat seinen für Montag angesetzten Protestmarsch abgesagt. Der Grund: "Weil wir gestern schon so viel gelaufen sind", sagte Veranstaltungsleiterin Ingrid Scherf am Montag bei einer Kundgebung auf dem Bahnhofsplatz. Ursprünglich waren rund 500 Teilnehmer für den marsch durch Garmisch-Partenkirchen angemeldet. Viele Bewohner des Protestcamps waren bereits am Sonntagabend abgereist. Ein weiterer Grund für die fehlende Motivation zum Demo-Endspurt dürften die schweren Unwetter sein, die in der Nacht sowohl den Campern als auch der Polizei viel abverlangt hatten.

 

+++ Greenpeace fordert Energiewende mit Laser-Botschaft +++

Die Umweltorganisation Greenpeace hat die Staats- und Regierungschefs auf Schloss Elmau am Montagmorgen mit einer riesigen Laserprojektion auf das Zugspitzgbebirge begrüßt. Ab 4.30 war auf der Felswand des Waxensteins in grünen Lettern zu lesen: "G7: 100 % Erneuerbare Energien!". Der Botschaft war im wolkeverhangenen Garmisch-Partenkirchen gut zu lesen, ob das auch im benachbarten Elmau der Fall war, ist unklar. Der Klimaschutz ist jedenfalls am Montag eins der großen Themen am Konferenztisch.

+++ Protest-Party vorbei: Gipfelgegner reisen aus Garmisch ab +++

Die Wochenend-Partys gehen zu Ende: Bei Rock im Park und Rock am Ring reisen die Musik-Fans ab, in Garmisch-Partenkirchen treten die G7-Gipfelgegner massenweise den Heimweg an. Morgen soll aber nochmal protestiert werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ Proteste verlaufen friedlich +++

Ein bunter Protestzug durch Garmisch-Partenkirchen, mehrere Demonstrationen und Sitzblockaden, nur einzelne Gewalttätigkeiten und Rangeleien: Tausende Gipfelgegner haben am Wochenende weitgehend friedlich gegen das Treffen der G7-Staats- und Regierungschefs auf Schloss Elmau protestiert. Die befürchteten Krawalle blieben bis Sonntagabend aus. Mehrere Dutzend Aktivisten wurden, vor allem nach Sitzblockaden, in Gewahrsam genommen. Bei einer gewaltsamen Aktion am Rande eines Protestzugs wurden am Samstag acht Polizisten und mehrere Demonstranten verletzt.

+++ Protestler wandern zum Sperrzaun +++

Protest-Bergwanderung zum Schloss Elmau – zumindest bis zum Sperrzaun. Etwa 300 G7-Gegner haben am Sonntag versuch den Tagungsort in den Bergen zu erreichen. Die Polizei stoppte den Demonstrationszug. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ Spontan-Demo in Garmisch gestartet +++

Mehr als 500 G7-Gegner sind am Sonntagmittag von ihrem Protestcamp in Garmisch zu einer Demonstration gestartet. Ein Sprecher des Bündnisses "Stop G7 Elmau" sagte, es gehe in Richtung Innenstadt. Die genaue Route war aber nicht ganz klar. "Es geht um Spontaneität", sagte der Sprecher.

Bei der Polizei hieß es, die Demonstranten wollten zum sogenannten Abrams-Komplex, eine frühere Einrichtung der US-amerikanischen Streitkräfte. Dort sind während des Gipfels die Justiz und Ermittler untergebracht; in Containern sind rund 200 Plätze für Festnahmen und Gewahrsam eingerichtet.

 

+++ Mehrere Demonstranten in Polizeigewahrsam +++

Wie Polizeisprecher Hans-Peter Kammerer mitteilt, befinden sich mehrere Demonstranten in Garmisch-Partenkirchen in Polizeigewahrsam. Fünf wurden festgenommen, weil sie am Sonntagmorgen die Bundesstraße Richtung Schloss Elmau blockiert hatten und von Polizisten weggetragen werden mussten. Ein weiterer Mann befindet sich bereits seit Samstag in Polizeigewahrsam, weil er nach Polizeiangaben bei der Demonstration des Bündnisses "Stop G7 Elmau" eine Zaunlatte in Richtung der Polizisten warf.

Nach Angaben von "Stop G7 Elmau" wurden im Rahmen der Proteste gegen den Gipfel insgesamt bis zu 20 Menschen vorläufig festgenommen.

+++ Hollande, Cameron und Co. - alle sind da +++

Zum G7-Gipfel sind inzwischen alle Staats- und Regierungschefs der sieben teilnehmenden Länder in Bayern eingetroffen. In Hubschraubern flogen die Gäste weiter zum Tagungsort Schloss Elmau.

+++ Schuldenstreit mit Griechenland +++

Griechenland ist eigentlich kein Thema in Elmau, doch unmittelbar vor Beginn des G7-Gipfels hat EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker eine klare Botschaft in Richtung Alexis Tsipras gesendet.

+++ Obama gönnt sich ein Weißbier +++

Prost Herr Obama! Bei seinem Besuch in  Krün hat sich US-Präsident Barack Obama auch ein Weißbier gegönnt.

+++ Obama wird vielleicht Lederhose kaufen +++

US-Präsident Barack Obama hat bei seinem Besuch in dem Alpenort Krün die deutsch-amerikanische Freundschaft gewürdigt. Beim Besuch im oberbayerischen Ort musste er jedoch zugeben, dass er seine Lederhosen vergessen habe, scherzte der Präsident. "Aber ich hoffe, dass ich die Möglichkeit haben werde eine Lederhosen zu kaufen."

+++ Goldenes Buch und Brotzeit +++

Neben einem Eintrag Obamas ins Goldene Buch des Touristenorts ist bei strahlendem Sonnenschein auch eine Begegnung mit Bürgern zu Brotzeit und Bier geplant.

+++ Obama: Grüß Gott! +++

Wer hätte das Gedacht: Barack Obama beginnt seine Ansprache in Krün mit den Worten "Grüß Gott!" begonnen. Weiterhin bedankte er sich für den freundlichen Empfang.

+++ Merkel und Obama in Krün eingetroffen +++

Vor dem G7-Gipfel haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und US Präsident Obama im kleinen Ort Krün getroffen. Unter dem Beifall der Anwesenden trugen sich beide in das Goldene Buch der Gemeinde Krün ein.

+++ G7-Gegner versuchen Bundesstraße und Bahngleise zu blockieren +++

Mehr als 100 G7-Gegner haben am Sonntagmorgen versucht, die Bundesstraße 2 in Garmisch-Partenkirchen zu blockieren. Mehr dazu hier.

+++ Obama mit Hubschrauber nach Elmau weitergeflogen +++

US-Präsident Barack Obama ist am auf Schloss Elmau eingetroffen. Er war kurz nach der Landung auf dem Münchner Flughafen mit einem Hubschrauber in Richtung Alpen weitergeflogen. Von Elmau soll Obama zunächst in das benachbarte Krün fahren, wo ein Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie mit Bürgern der Gemeinde geplant ist. Offizieller Beginn des Gipfeltreffens großer Industriestaaten auf Schloss Elmau ist um 13.00 Uhr.

+++ Obama in München gelandet +++

US-Präsident Barack Obama ist in München gelandet. Der wichtigste Staatsgast wird von Horst Seehofer begrüßt und bekommt gleich einen Eindruck von der bayerischen Lebensart. Hier geht's zu den Bildern.

+++ G7-Gipfel: Das passiert am Sonntag +++

Gegen Mittag begrüßt Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer die ausländischen Staatsgäste am Münchner Flughafen. Diese werden dann per Hubschrauber ins über 100 Kilometer entfernte Tagungshotel im Wettersteingebirge geflogen. Bleibt es bei dem schlechten Wetter müssen die Gipfelteilnehmer auf Autos umsteigen.

+++ Obama und Merkel in Krün erwartet +++

Vor dem offiziellen Beginn des Gipfels besucht Kanzlerin Merkel gemeinsam mit US-Präsident Obama Krün. Dort ist auch eine Begegnung mit Bürgern geplant. Anschließend trifft Merkel ihre Gäste auf Schloss Elmau. Die sieben Staats- und Regierungschefs sowie die Präsidenten der EU-Kommission und des Europäischen Rats kommen zu zwei Arbeitssitzungen zusammen.

+++ Lage bei Anti-G7-Demo hat sich wieder beruhigt +++

 

Nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung bei der Demonstration von G7-Gipfelgegnern in Garmisch-Partenkirchen ist zwischenzeitlich wieder Ruhe eingekehrt. Der Zug der Gipfelgegner setzte sich am Samstagnachmittag wieder in Bewegung und kehrte Richtung Ausgangspunkt am Bahnhof in Garmisch-Partenkirchen zurück.

 

+++ Auseinandersetzungen bei Anti-G7-Demo +++

Bei der Demonstration der G7-Gipfelgegner in Garmisch-Partenkirchen hat es am Samstag eine gewaltsame Auseinandersetzung und mehrere Verletzte gegeben. Das Aktionsbündnis "Stop G7" sprach von einer "massiven Polizeigewalt". Alle Informationen!

+++Noch ist alles friedlich+++

Sehr bunt, fröhlich - und erst einmal mit weniger Teilnehmern als erwartet legt der große Protestzug gegen G7-Gipfel in Garmisch los. Ausgelassene Demonstranten, aber auch einige schräge Clowns, sehen sich einem massiven Polizei-Aufgebot gegenüber. Hier geht's zu den Bildern

+++ 2000 G7-Gegner demonstrieren in Garmisch+++

Kräftemessen zwischen G7-Gegnern und Polizisten: Die Aktivisten sehen ihr Demonstrationsrecht verletzt, die Beamten wollen Gewalttaten verhindern. Auf beiden Seiten ist der Appell zu hören: Bei heißem Wetter kühlen Kopf bewahren. Hier geht's zu den Bildern

+++Angel Merkel will G7-Bekenntniss zu Klimaziel+++

Die Kanzlerin peilt auf ihrem G7-Gipfel in Elmau zumindest einen symbolischen Klimaerfolg an. Den Kritikern dürfte auch das nicht ausreichen: Sie setzen auf Protest im Alpenidyll.

+++ Polizei erwartet 7000 Demonstranten+++

Die Polizei rechnet bei der Demonstration gegen den G7-Gipfel am Samstag in Garmisch-Partenkirchen mit bis zu 7000 Teilnehmern. Hier geht's zur Meldung

+++ Besorgte Anwohner hängen Fresken an Fasaden ab+++

Besorgte Geschäftsleute in Garmisch-Partenkirchen haben vor den Protestkundgebungen gegen den G7-Gipfel wertvolle Malereien an ihrem Haus zugehängt. Hier geht's zum Beitrag

+++Gewitterguss durchnässt G7-Gegner+++

Ein Gewitterguss hat in den frühen Morgenstunden das Protestcamp unter Wasser gesetzt. Hier geht's zur Meldung

+++Spontaner Protest gegen G7-Gipfel+++

In der Nacht zum Samstag versammelten sich G7-Gegner zu einem spontanen Demonstrationszug. Hunderte Menschen zogen durch die Innenstadt von Garmisch. Hier geht's zur Meldung

+++ Deutsche Hilfe für die Ukraine gefordert +++

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat Kanzlerin Angela Merkel vor dem G7-Gipfel in Bayern zu "entschlossener Unterstützung" für sein Land aufgerufen.

+++ Nie wieder Russland in der G7 +++

Die Staats- und Regierungschefs sieben großer Industrienationen planen nach einem Bericht der "Leipziger Volkszeitung", Russland "nie wieder" in ihren Kreis aufzunehmen. Hier gibt's alle Infos

+++ Brennender (Papp-)Panzer in Garmisch - Erste Proteste +++

Die Ruhe vor dem Sturm: Einen Tag vor dem Gipfel beginnen auch in Garmisch-Partenkirchen die ersten Demos. Die Polizei verstärkt ihre Präsenz. Ein Papp-Panzer wurde angezündet. Hier geht's zur Zusammenfassung

+++ Hofreiter: "Außer Spesen nichts gewesen" +++

Anton Hofreiter über den Sinn des G7-Treffens und die Chancen für den Klimaschutz: "Schöne Bilder, am Ende ist aber außer Spesen nichts gewesen". Hier geht's zum Interview.

+++ Jugendliche in München: "Wollen mehr als heiße Luft" +++

Jugendliche in München erwarten von Merkel, Obama und Co. mehr als nur schöne Worte. Die Stimmung in München vor dem G7 Gipfel in Elmau. Hier geht's zum Beitrag.

+++ Alles ruhig in der Nacht zu Freitag +++

Nach dem Münchner Auftakt zu den G7-Protesten ist die Nacht zu Freitag aus Sicht der Sicherheitskräfte ruhig verlaufen. Die Dauerkundgebungen sollen heute weitergehen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 40.000 gegen sieben +++

Der Gipfel auf Schloss Elmau hat also in München die Massen zur Großdemonstration auf die Straße getrieben. Es bleibt friedlich. Nur am Hauptbahnhof kommt es zu einem kleinen Zwischenfall. Lesen Sie hier die AZ-Reportage über die Großdemo in München

+++ Friedlicher Protest ist "gelebte Demokratie" +++

Als "gutes Zeichen für die kommenden Tage" hat die Polizei in München den friedlichen Protest von fast 35.000 Menschen gegen den anstehenden G7-Gipfel gewertet. Die Demonstranten hätten am Donnerstag ein "vorbildliches Verhalten" an den Tag gelegt, lobte das Polizeipräsidium München via Twitter. Es sei "zu keinerlei polizeilich relevanten Vorfällen" gekommen. Das Fazit der Polizei: "Das ist gelebte Demokratie!"

+++ Leichtsinnige G7-Gegner entrollen Transparent am Hauptbahnhof +++

In luftige Höhen begaben sich zwei G7-Gegner, die auf die Galerie des Münchner Hauptbahnhofs geklettert sind und dort ein Transparent angebracht haben. Momentan ist das Höheninterventionsteam der Polizei dabei, die Kletterer wieder sicher auf den Boden zu bringen.

 

+++ Polizei erhöht die Teilnehmerzahl auf 34.000 +++

Rund zwei Stunden nach Beginn der Großdemo erhöht die Münchner Polizei die Teilnehmerzahl auf rund 34.000 Personen. Gerechnet wurde anfangs mit "nur" 15.000!

+++ Kaum zu glauben: Es gibt noch freie Betten in Garmisch +++

Das Tourismusamt Garmisch-Partenkirchen wird am Wochenende an einem Sondertisch Zimmer für Besucher des G7-Gipfels vermitteln. Die Stelle sei am Samstag und Sonntag eigens geöffnet für Ankömmlinge, die wegen des Gipfels kurzfristig noch ein Zimmer brauchten, sagte Tourismusdirektor Peter Ries. Die Marktgemeinde mit rund 27.000 Einwohnern verfüge über 10.000 Gästebetten, von denen viele seit langem von Sicherheitskräften, Teilnehmerdelegationen und Medien belegt seien sind. "Aber es gibt immer noch Möglichkeiten."

+++ Luftraum auf 200 Kilometern Länge gesperrt +++

Deutschland erlebt während des G7-Gipfels die größte Luftraumbeschränkung seiner Geschichte. Von Sonntagmorgen bis Montagabend müssen von Ingolstadt an der Donau bis zum Brenner in Norditalien alle Privatflugzeuge am Boden bleiben. Die Entfernung beträgt Luftlinie rund 200 Kilometer. 17 Polizeihubschrauber und zwei Flugzeuge überwachen die Einhaltung des Flugverbots für sämtliche Sportmaschinen, wie der Leiter der Polizeihubschrauberstaffel Bayern, Joachim Walzig, am Donnerstag in Garmisch-Partenkirchen sagte. Auch Drachen- und Gleitschirmflieger sowie Drohnen sind an das Verbot gebunden, nicht aber Passagierflugzeuge.

+++ Auftakt zur Groß-Demo in München +++

Die Groß-Demo in München hat begonnen: Kurz nach 14 Uhr sind mehrere Tausend Menschen am Donnerstag gegen den anstehenden G7-Gipfel auf die Straße gegangen. Unter dem Motto "TTIP stoppen - Klima retten - Armut bekämpfen" war am Nachmittag auch ein Protestzug durch die Innenstadt der bayerischen Landeshauptstadt geplant. Die Polizei sprach kurz nach Beginn der Auftaktkundgebung von rund 3.000 Teilnehmern, allerdings gebe es noch weiteren Zulauf. Zu Zwischenfällen kam es zunächst nicht. Hier gibt's die Bilder

+++ Alles ruhig vor der Groß-Demo in München +++

In rund zwei Stunden soll in München die erste Großdemo von 15.000 Menschen gegen den G7-Gipfel beginnen. Wie ist die Lage? Noch werden keine Zwischenfälle berichtet.  "Es ist absolut ruhig. So kann es weitergehen", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums München am Mittag.

+++ Blasmusik für Obama in Krün ++++

Die 1.900-Einwohner-Gemeinde Krün will US-Präsident Barack Obama und Kanzlerin Angela Merkel am Sonntag vor dem G7-Gipfel eine "unvergessliche Stunde" bereiten. "Für eine so kleine Gemeinde ist der Besuch eine große Ehre", sagte Bürgermeister Thomas Schwarzenberger (CSU) am Donnerstag. "Wir wollen den beiden einen großen Empfang bereiten und ihnen mit Trachtlern und Blasmusik unser oberbayerisches Brauchtum präsentieren. Es soll eine unvergessliche Stunde für sie werden."

+++ Kein Zaun, kein Schnaps: Das Protestcamp in Garmisch +++

Seit Mittwoch steht das Protestcamp der G7-Gegner in Garmisch-Partenkirchen. Wie die Camper leben, was sie dürfen, wen sie nicht dabei haben wollen - die Bilder.

+++ Große Worte - und dann? Was von wichtigen Gipfeln blieb +++

Klimaschutz, Nukleare Sicherheit, das Wohl der Kinder, Entwicklungszusammenarbeit - zu all diesen Themen haben Gipfeltreffen hehre Ziele vereinbart. Was davon übrig blieb.

+++ G7-Kritiker demonstrieren gegen TTIP und Armut München +++

In München werden am Donnerstag Tausende Menschen zu einer Demonstration gegen den G7-Gipfel erwartet. Veranstalter und Polizei rechnen mit rund 15 000 Demonstranten. Unter dem Motto "TTIP stoppen - Klima retten - Armut bekämpfen" haben Parteien und Organisationen zu dem Protestmarsch an Fronleichnam aufgerufen. Hauptredner wird der Globalisierungskritiker Jean Ziegler sein. Die Sicherheitsbehörden gehen von einer friedlichen Veranstaltung aus.

+++ Am Morgen noch alles ruhig in München +++

Am frühen Donnerstagmorgen ist sowohl in München als auch in Garmisch-Partenkirchen noch nichts von den G7-Gegnern zu sehen.

 

+++ IS-Terror, Klima, Ukraine - Die Schwerpunkthemen des G7-Gipfels +++

Krisen, Klima und Afrika - die Regierungschefs sieben großer Industrienationen haben in den zwei Tagen auf Schloss Elmau viel zu besprechen. Hier gibt es einen Überblick.

 

+++ Kommen gewaltbereite Linke aus dem Ausland? +++

Vor dem G7-Gipfel mobilisieren autonome Gruppen über Deutschlands Grenzen hinweg. Möglicherweise wird auch der "black bloc" aus Italien vor Ort sein. Die Linksextremisten hatten zuletzt am ersten Mai die Mailänder Innenstadt verwüstet.

 

+++ So überstehen Sie den G7-Gipfel stressfrei +++

Ob Münchner, Garmisch-Partenkirchener oder Pfingst-Touristen - der G7-Gipfel strapaziert die Nerven der Menschen in der Region. Hier finden Betroffene ein paar hilfreiche Tipps, das Wochenende ohne große Ärgernisse zu überstehen.

 

+++ Demos, Sperrungen, Programm: So läuft der G7-Gipfel ab +++

Das Treffen der G7 ist sowohl in finanzieller als auch in organisatorischer Hinsicht ein Mammutunterfangen und betrifft vor allem auch die Bürger und Bürgerinnen im Kreis Garmisch-Partenkirchen und in der Landeshauptstadt München. Hier finden Sie alle Infos rund um den G7 Gipfel 2015 auf Schloss Elmau.

+++ Herzlich Willkommen zum G7-Newsblog der Abendzeitung! +++

Das Kaiserwetter in den oberbayrischen Alpen hat sich in der Nacht zu Montag verabschiedet – und auch die G7-Teilnehmer und -Gegner treten heute die Heimreise an. Zum Abschluss ging es bei den Staats- und Regierungschefs auf Schloss Elmau um Themen wie Klima, Armut und Terrorbekämpfung. Kein Thema dagegen war wohl die NSA-Affäre, was vielen vor allem in Deutschland übel aufstoßen wird. Beim Outreach-Treffen stießen auch Gäste aus anderen Nationen zu den Staatenlenkern. Mehr zu den Themen am Montag lesen Sie hier.

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