Der Strafenkatalog des FC Arsenal, Champions-League-Gegner des FC Bayern, kursiert im Internet. Wie kommt er da hin?

London - Der FC Arsenal verliert den Anschluss an die Tabellenspitze – und sucht jetzt auch noch einen Maulwurf.

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Ein bisher nicht bekannter Gast auf dem Traininsgelände des englischen Erstligisten hat vor dem Duell zwischen dem FC Chelsea und dem FC Arsenal (2:1) interne Informationen der Gunners fotografiert und im Internet veröffentlicht – darunter den Strafenkatalog von Trainer Arsène Wenger und die geplante Aufstellung für das Derby gegen Chelsea.

Darauf fehlte der kränkelnde deutsche Nationalspieler Lukas Podolski. Eine Information, die Chelsea-Coach Rafael Benitez nur zu gerne vernahm.

"Die Fotos sind echt, sie sind wohl von einem Freund eines Mitarbeiters bei einem privaten Besuch des Trainingsplatzes aufgenommen worden", sagte ein Arsenal-Klubsprecher dem englischen Boulevardblatt "The Sun".

Knapp einen Monat vor dem Champions-League-Aufeinandertreffen mit dem FC Bayern sorgte vor allem die Veröffentlichung des Strafenkatalogs für Unmut bei Wenger.

So wurde bekannt, dass der deutsche Kassenwart und Innenverteidiger Per Mertesacker den Mitspielern bei verschiedenen Vergehen an den Geldbeutel geht: Wenn einer seiner Mitspieler in der Kabine Zeitung liest (100 britische Pfund), telefoniert (500) oder zu spät zum Treffpunkt kommt (500).

Bis der Maulwurf gefunden ist, dürfte Wenger noch vorsichtiger mit Informationen umgehen.