Vom 26. August bis zum 11.September 1972 wurden die Spiele der XX.Olympiade in München, Kiel (Segeln) und Augsburg (Wildwasser) ausgetragen. Welchen Herausforderungen sich die Landeshauptstadt stellen musste und was dann in der City los war, lesen Sie in dieser AZ-Serie. Teil 3

Umjubelt und umstritten: Wo einst Munition und Schutt gelagert wurden, entsteht der "Olympiapark".

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Mit einem Damenstrumpf demonstriert der Stuttgarter Architekt Günter Benisch seine Vorstellung von den Münchner Wettkampfstätten: leichte, luftige Stadien, alle unter einem zeltartigen, transparenten Dach, das mit der Voralpenlandschaft harmonisiert. Darum herum viel Grün. Der Platz für einen derartigen „Olympiapark“ steht von vornherein fest: das Oberwiesenfeld, einst Munitionsdepot, Übungsgelände der bayerischen Artillerie, Startplatz für Ballons und Luftschiffe, erster Münchner Verkehrsflughafen und nach dem Krieg 55Meter hoch gewachsener Schuttabladeplatz.