3:0 beim 1. FC Magdeburg Haching düpiert Aufstiegsfavorit und verkürzt Rückstand

Unterhaching Foto: imago/Foto2press

Was für ein Lauf: Die SpVgg Unterhaching gewinnt in der 3. Liga zum fünften Mal in Folge und schließt zu den Aufstiegsplätzen auf. Topfavorit 1. FC Magdeburg geht gegen die Hachinger regelrecht unter. Wieder einmal trifft Torjäger Stephan Hain.

Magdeburg/Paderborn - Starke Serie der SpVgg Unterhaching: Die Münchner Vorstädter gewannen bei Topfavorit 1. FC Magdeburg 3:0 (2:0) und holten damit den fünften Sieg in Folge in der 3. Liga. Damit hat der Aufsteiger aus der Regionalliga Bayern nur noch zwei Punkte Rückstand auf den Tabellendritten Fortuna Köln, und damit auf den Platz, der zur Zweitliga-Relegation berechtigen würde.

Ex-1860-Profi Hain erzielt achtes Saisontor

Magdeburg dagegen vermasselte die Generalprobe für das DFB-Pokalspiel am Dienstag gegen Borussia Dortmund völlig. Da aber auch der Dritte Fortuna Köln beim SV Meppen 0:1 (0:0) verlor, behalten die Magdeburger ihren Drei-Punkte-Vorsprung vor den Rheinländer. Es war indes ein Spieltag wie gemacht für die SpVgg Unterhaching.

Magdeburg präsentierte sich gegen Unterhaching erschreckend harmlos, wenngleich Trainer Jens Härtel auf einige Stammspieler verzichtete. Thomas Hagn (2.) und Stephan Hain (44.) trafen zu psychologisch wichtigen Zeitpunkten für die Hachinger, Max Dombrowka (65.) entschied die Partie vor 16.384 Zuschauern in der MDCC-Arena. Für Torjäger und Ex-Löwe Hain war es bereits der achte Saisontreffer in zwölf Spielen - eine sehr gute Quote.

Spitzenreiter SC Paderborn gewinnt ebenfalls

Spitzenreiter SC Paderborn war gegen den VfR Aalen nicht besser, aber effizienter. Die Ostwestfalen gewannen 3:0, hatten mit Leopold Zingerle einen überragenden Torhüter. Massih Wassey per Foulefmeter (12.), Dennis Srbeny (79.) und Sven Michel (87.) waren die Torschützen für das Team von Trainer Steffen Baumgart.

Der erst 19-jährige Torhüter Tom Müller rettete mit einem spektakulären Kopfballtreffer in der Nachspielzeit dem Halleschen FC ein 1:1 (0:1) beim FC Rot-Weiß Erfurt. In der 12. Minute hatte er bereits einen Foulelfmeter von Christoph Menz pariert. Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers taumelt dagegen weiter Richtung Liga vier. Gegen den SV Wehen Wiesbaden gab es eine 0:5 (0:1)-Heimpleite. Mitabsteiger Karlsruher SC kam gegen Preußen Münster nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Mit dem gleichen Resultat trennten sich Werder Bremen II und die Sportfreunde Lotte.

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